Die Ergebniskurve von Tobias Kahofer auf Parkour-Weltebene zeigt weiter klar aufwärts: Seit seinem Einstieg in das FIG-Wettkampf-Geschehen vor einem Jahr ging die Reise über die Plätze 28 (Frankreich-Weltcup 2024), 26 (Portugal-WC) und 18 (WM 2024 in Japan) nun beim ersten 2025er-Weltcup hinauf auf Platz 11.
In Amsterdam musste Kahofer bei der Landung seines Top-Tricks allerdings leicht abstützen, da geht also sogar noch mehr. Ebenso in seinem Parkour-typisch ohne Matten gezeigten Programm: Ein aus dem leichten Anschwingen geturnter Doppelsalto vom „Reck“ und eine de facto aus dem Stand geturnte schräge Doppelschraube rückwärts (allerdings von einem Podium einen Meter abwärts).
Übrigens: Sein 18. WM-Rang 2024 bedeutete für Tobias Kahofer sogar die Qualifikation für die World Games („Olympische Spiele der nicht-olympischen Sportarten/Disziplinen“) heuer im August in Chengdu (China). Zwar hat Parkour bei den World Games nur zwölf Quotenplätze, doch durch die One-per-Country-Rule und einen Verletzungsausfall ging es sich für Kahofer noch aus.
Mit der World-Games-Qualifikation hat Tobias Kahofer somit etwas geschafft, das Österreichs Assen in der Sportakrobatik, der Sportaerobic und dem Synchron-Trampolinspringen heuer nicht gelungen ist. Die bis jetzt beste Turnsport-Austria-Platzierung bei den World Games war übrigens 2013 Lubi Gazovs Sportaerobic-Bronzemedaille. Ein Jahr darauf wurde die heute mit ihrer Familie in Hawaii lebende Gazov dann Weltmeisterin…
Text- und Bildquelle: Turnsport Austria





