3×3-Damen jubeln in Aserbaidschan über nächstes Top-3-Ergebnis

Für das 3×3-Nationalteam der Damen endete auch der dritte Aserbaidschan-Trip der Saison mit einem „Stockerlplatz“. Alexia Allesch, Simone Sill, Anja Fuchs-Robetin und Sigi Koizar stürmten beim Turnier der FIBA 3×3 Women’s Series im Sea Breeze Resort am kaspischen Meer auf den dritten Platz. Die Österreicherinnen mussten sich nach dem Gruppensieg am Samstag und einem 18:13 gegen Arrasate (ESP) im Viertelfinale am Sonntag erst im Semifinale Turniersieger Niederlande 10:15 geschlagen geben.

Schon am Samstag unterstrich das ÖBV-Quartett seine gute Form mit zwei Siegen gegen Paraguay (20:19) und Madrid (13:8). Als Gruppensiegerinnen bekamen es die Österreicherinnen am Sonntag dann zunächst im Viertelfinale mit Arrasate (ESP) zu tun.

Nach etwa vier Minuten setzten sich Top-Scorerin Sigi Koizar (6) & Co. ab und spielten den 18:13-Sieg souverän nach Hause. Simone Sill und Alexia Allesch scorten jeweils fünf Punkte.

Im Semifinal wartete dann mit den Niederlanden das wohl derzeit beste 3×3-Team der Welt. Die Weltranglistenersten reichte ein 10:1-Run in den ersten Spielminuten zur Vorentscheidung. Die rot-weiß-roten 3×3-Asse kämpften sich zwar zurück in die Partie, konnten die Favoritinnen aber nicht stürzen. Trotz des 10:15 belegte Österreich mit drei Siegen aus vier Spielen den dritten Platz.

„Alles in allem war es ein gutes Turnier für uns. Natürlich gibt es immer Dinge, die wir verbessern können, aber wir haben über den Sommer einige Schritte nach vorne gemacht und wollen auch weiterhin an den Details arbeiten, die uns helfen, den weltbesten Teams die Stirn zu bieten“, sagte Koizar.

Das 3×3-Nationalteam der Damen blickt jedenfalls auf erfolgreiche Monate zurück. Bei sechs Auftritten auf höchster 3×3-Ebene gelang fünfmal der Einzug unter die Top-8. Bei den drei Turnieren in Aserbaidschan klopften die Österreicherinnen mit zweimal Rang drei (Sumgait, Sea Breeze) und einmal zweiten Platz (Baku) jeweils am ersten Titel in der Geschichte der FIBA 3×3 Women’s Series an.

 

Text- und Bildquelle: Österreichischer Basketballverband

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner