Über 5.000 Meter und 3.000 Meter Hindernis ging es auch um die österreichischen Staatsmeistertitel.
Lisa Redlinger (TS Lustenau) war über die Hälfte des Rennens am Weg zu einem neuen österreichischen Rekord. Am Ende verlor sie etwas an Tempo und kam mit neuer Bestzeit von 15:12,03 min ins Ziel, und setze sich damit knapp vor Jennifer Wenth auf Platz 2 der ÖLV Alltime Bestenliste.
„Jetzt habe ich 3 Rennen für das Worldranking, und bin gespannt wie ich mit den Bonuspunkten jetzt im Ranking für die EM Qualifikation liege. Ganz am Ende vom Rennen konnte ich nochmal Kräfte mobilisieren, aber die Wavelights für den Rekord konnte ich nicht mehr einholen. In dem dicht besetzten Rennen wurde auch ganz schön viel geschubst, das bin ich so noch gar nicht gewohnt.“
Platz 2 in der Staatsmeisterschaftswertung ging an Cordula Lassacher (ATUS Knittelfeld) in 15:56,81 min, Larissa Matz (ULC Riverside Mödling) wurde Dritte in 16:47,71 min.
Bei den Männern wurde Kevin Kamenschak (ATSV Linz LA) mit neuer Bestleistung von 13:36,43 min Staatsmeister über die 5000 Meter. Er blieb erstmals unter 13:40 Minuten.
„Ich bin froh nach längerer Zeit wieder auf der Bahn eine Besteistung zu laufen. Es war ein anstrengendes Rennen, danke an Christoph Sander für die tolle Veranstaltung.“
Rekordmeister Andreas Vojta (team2012.at) kam bei seinem zehnten Start bei der Track Night mit 13:43,55 min auf Platz 2. Dritter wurde Timo Hinterndorfer (DSG Wien) mit 14:06,69 min.
Lena Millonig (ULC Riverside Mödling) gewann den Titel über die 3000 Meter Hindernis mit 9:58,37 min.
„Ich bin froh jetzt heuer erstmals unter 10:00 Minuten gelaufen zu sein, auch letztes Jahr gelang mir hier eine gute Zeit. Für die Road to Birmingham konnte ich jetzt gute Punkte sammeln. Mit meinem neuen Schweizer Trainer fahre ich jetzt auf Höhentrainingslager nach St.Moritz, danach plane ich noch ein Hindernisrennen.“
Platz 2 ging an Katharina Pesendorfer (SVS Leichtatheltik) mit 10:05,23 min und Platz 3 an Ida Danner (TGW Zehnkampf Union) mit 10:42,69 min.
Bei den Männern wurde Tobias Rattinger (LAC BMD Amateure Steyr) Staatsmeister über die 3000 Meter Hindernis mit 8:28,73 min.
„Mit dem Rennen bin ich zufrieden, nach dem Sturz in Ostrava war das wichtig. Mit der Leistung heute bin ich der EM Qualifikation sicher näher gekommen. Eventuell starte ich in 2 Wochen nochmal in einem Hindernisrennen.“
Platz 2 ging an Damjan Eror (LAC Waidhofen/Ybbs) mit 9:12,33 min vor Bernhard Schmid (SVS Leichtathletik) 9:14,68 min.
Über 800 Meter gabe es auch stark besetzte Rennen mit heimischer Beteiligung, bei denen es allerdings nicht um die Staatsmeistertitel ging.
Bei den Frauen sorgte Caroline Bredlinger (LT Bgld Eisenstadt) mit 1:59,64 min für den einzigen heimischen Sieg bei der Track Night. Das fünfte Rennen ihrer Karriere unter 2:00 Minuten.
In einem früheren Rennen konnte sich Lotte Seiler (KSV Alutechnik) auf 2:06,35 min verbessern und Magda Karall (LT Bgld Eisenstadt) lief in 2:06,69 min einen neuen ÖLV U20 Rekord.
Bei den Männern startete Neo Österreicher Cass Elliot (DSG Wien – Nummer 114) erstmal in Österreich. Als Neuter des schnellen Rennens blieb er mit 1:46,02 min zwar unter dem österreichischen Rekord (1:46,80 min), da er von World Athletics aber noch keine Freigabe hat kann dieser nicht anerkannt werden. Niklas Kainrath (Union St.Pölten) überraschte in dem gleichen Rennen mit einer deutlichen Steigerung auf 1:47,31 min.
In einem früheren Rennen konnte Jonas Mesi (Sportunion IGLA long life) mit 1:53,68 min das Limit für die U18 EM (1:54,20) deutlich unterbieten.
Zu den internationalen Ergebnissen:
Der Spanier Bakr El Asri konnte die 3000 Meter Hindernis in einem neuen U20 Europarekord von 8:24,40 min gewinnen. Bei den Frauen war die Ungarin Zita Urban mit 9:35,88 min die Schnellste.
Der Tscheche Jakub Dudycha gewann die 800 Meter in 1:44,79 min und unterbot das EM Limit für Birmingham.
Der Schweizer Dominic Lobalu gewann die 5000 Meter in 13:12,80 min, bei den Frauen war die Kenianerin Purity Kajuju Gitonga in 14:48,18 min die Schnellste.
Text- und Bildquelle: Österreichischer Leichtathletik-Verband | Alfred Nevsimal






