Sonntagnachmittag fand Dina Mironskaya (TV Wien-Mariahilf) bei der Staatsmeisterschaft in der Rhythmischen Gymnastik in Wien-Donaustadt ihr Lächeln wieder. Tags zuvor, im Mehrkampf, hatte sich die 19-jährige Wienerin noch um ganze zwei Zehntelpunkte geschlagen geben und mit Silber begnügen müssen, am Sonntag revanchierte sich Dina mit drei von vier möglichen Goldmedaillen und war damit auch die erfolgreichste Elite-Athletin der Titelkämpfe.
„Im Vorjahr in Innsbruck habe ich im Ball- und Keulenfinale jeweils Gold geholt. Es war mein Ziel heute unbedingt besser zu sein als 2025, erst recht, wo es gestern im Mehrkampf knapp nicht mit Gold geklappt hat. Umso stolzer und glücklicher bin ich jetzt“, strahlte die Vierfach-Triumphatorin (inkl. Teamtitel) nach der Siegerehrung.
Den Staatsmeistertitel im Bandfinale holte sich Mehrkampf-Siegerin und Lokalmatadorin Maya Nikonchuk (Vienna Victory RG Club). „Ein perfekter Abschluss für ein perfektes Wochenende. Damit hätte ich vor den Meisterschaften ehrlich gesagt nicht gerechnet.“
Einig war sich das Duo punkto Wettkampfbedingungen: „Bei so heißen Temperaturen – jenseits der 30 Grad – haben wir noch nie einen Wettkampf bestritten. Das hat es, speziell mit Ball und Band – extrem schwer gemacht“, meinten beide unisono. „Für den Weltcup in Cluj nächste Woche war es jedenfalls die ideale Generalprobe. Da geht’s für uns um die WM-Qualifikation.“ Gute Nachricht: Am Montag haben beide trainingsfrei.
Bei den Juniorinnen setzte Elina Loacker (TS Vorarlberg) ihren Siegeszug auch am Sonntag fort. Zu Mehrkampf- und Teamtitel gesellten sich noch drei weitere Goldmedaillen. Das Gerätefinale mit dem Reifen sicherte sich Helena Tiefenthaller (SU Pettenbach/OÖ).
Text- und Bildquelle: Turnsport Austria






