Super-Tuesday in Rot-weiß-rot | LADIES OPEN Amstetten

Alle Österreicherinnen im Hauptfeld des ITF-Heimturniers in Niederösterreich sind am Dienstag im Einsatz.

Österreichs Damentennis-Elite gehört beim ITF-W75-Heimturnier in Amstetten zum Kreis der Favoritinnen. Die Topgesetzten Julia Grabher und Sinja Kraus spielen genauso wie Lilli Tagger erstmals am Dienstag.

Am Dienstag, dem 5. August, heißt es in Amstetten: Bühne frei für die rot-weiß-rote Tenniselite! Beim sogenannten Super-Tuesday der LADIES OPEN Amstetten powered by SPORTLAND Niederösterreich schlagen alle sechs Österreicherinnen im Hauptbewerb auf den Courts des UTC Amstetten auf. Im Mittelpunkt stehen vor allen die French-Open-Juniorinnensiegerin Lilli Tagger, Österreichs Nummer eins Julia Grabher und die formstarke Sinja Kraus.

Erstes Heimturnier nach French-Open-Erfolg für Tagger

Die 17-jährige Tagger (WTA 519) bestreitet beim Heimevent ihr erstes Profiantreten auf österreichischem Boden nach ihren großen Erfolgen im Juniorinnenbereich – ein mit Spannung erwarteter Moment, nicht nur für heimische Fans. Nach ihrem Grand-Slam-Triumph bei den Juniorinnen ist ihr erster Auftritt im ÖTV-Dress ein echtes Highlight – auch für die junge Osttirolerin: „Ich freue mich sehr, endlich mal wieder zuhause ein Turnier bestreiten zu können. Es ist bereits eine Weile her und es ist immer eine Freude, in Österreich zu spielen. Herzlichen Dank an die Organisatoren für die Wildcard, ich schätze die Unterstützung und bin sehr dankbar, in Amstetten teilnehmen zu dürfen.“

Grabher und Kraus führen Setzliste an

Während Grabher im Vorjahr noch verletzt absagen hatte müssen und Kraus gerade noch ins Hauptfeld gerutscht war, führen die beiden nach starken Leistungen im bisherigen Tennisjahr 2025 als Nummer eins und zwei der Setzliste das heurige Turnier an. Kraus (WTA 148) hat zuletzt ihr Career High auf Platz 146 verbessert, Grabher (WTA 130) nähert sich nach ihrer langwierigen Handgelenksverletzung ihrer Form aus 2024, als sie auf Platz 54 der Welt gestanden war.

Stadion für 600 Tennisfans

Die Bühne für die ÖTV-Spitzenspielerinnen ist auf jeden Fall bereitet: Die Veranstalter Thomas Dappers und Thorsten Liebich haben den Tennisplatz des UTC Amstetten in ein echtes Stadion mit einem Center Court für über 600 Zuschauer:innen verwandelt.

Rothensteiner, Koller und Perelygina mit Wildcard im Hauptbewerb

Neben dem rot-weiß-roten Spitzentrio sind auch die junge Niederösterreicherin Liel Marlies Rothensteiner (WTA 1147) sowie die diesjährigen ÖTV-Billie-Jean-King-Cup-Teamdebütantinnen Arabella Koller (WTA 548) und Ekaterina Perelygina (WTA 786) mittels Wildcard fix im Hauptfeld dabei. Sie werden ebenfalls am Dienstag bei den LADIES OPEN Amstetten powered by SPORTLAND Niederösterreich zu sehen sein. Grabher, Tagger, Koller und Perelygina treffen auf Qualifikantinnen, die am Montag ermittelt werden, sofern es das Wetter erlaubt. Kraus spielt gegen ihre gute Bekannte Silvia Ambrosio aus Italien (WTA 264). Rothensteiner wird gegen die gesamt vierfache Juniorinnen-Grand-Slam-Siegerin Renata Jamrichova aus der Slowakei (WTA 286) spielen.

6 ITF-Titel für ÖTV-Asse im Jahr 2025

Die Hoffnung auf einen österreichischen Heimsieg ist berechtigt: Grabher, Kraus und Tagger konnten heuer bereits sechs ITF-Titel gewinnen. Erst letzte Woche präsentierten sich Grabher und Kraus in starker Form: Beim unmittelbar vor Amstetten ausgetragenen ITF-W75-Event in Hechingen stand Kraus im Halbfinale und Grabher sogar im Finale.

Weitere Juniorinnen-Grand-Slam Siegerinnen am Start

Die internationale Konkurrenz ist ein hochkarätiger Mix aus renommierten Spielerinnen und kommenden Stars. Tamara Korpatsch aus Deutschland, 2023 noch Nummer 71 im WTA-Ranking, gewann heuer bereits das ITF-W75-Turnier in Trnava. Mit Spannung wird auch das Abschneiden der aufstrebenden Jungstars Jamrichova, dreifache Juniorinnen-Grand-Slam-Siegerin 2024 (zweimal Einzel, einmal Doppel), und der Wimbledonsiegerin im Juniorinnendoppel 2022, der Niederländerin Rose Marie Nijkamp, erwartet. Das Finale am Sonntag, 10. August, überträgt ORF SPORT+ live.

 

Text- und Bildquelle: Österreichischer Tennisverband

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