Nach den erfolgreichen Weltmeisterschaften in der Schweiz, wo es gleich vier Medaillen für das rot-weiß-rote Team zu bejubeln gab, präsentierten sich Österreichs Mountainbikerinnen und Mountainbiker auch beim Auftakt des Weltcups in Lenzerheide von ihrer besten Seite. So wurde Katharina Sadnik Dritte im Short Track der U23 und verteidigte damit ihre Gesamtführung. In der Downhill-Qualifikation setzte die alte und neue Weltmeisterin Valentina Höll die Bestzeit, bei den Männern war Andreas Kolb der Zweitschnellste.
“Ich bin eigentlich gar nicht so gut ins Rennen gekommen, es war wirklich ein sehr schlechter Start von mir“, erzählte Sadnik, die sich dann aber wieder nach vorne arbeitete und vier Sekunden hinter der Italienerin Valentina Corvi und der US-Amerikanerin Vida Lopez de San Roman als Dritte den Zielstrich überquerte. “Nach dem Start lief es richtig gut, ich konnte mich noch bis aufs Podium vorarbeiten und bin damit echt zufrieden“, sagte die Kärntnerin, die damit im Disziplinenweltcup weiterhin in Führung liegt vor Corvi. Zwei Rennen warten im Short Track noch in dieser Saison.
Bei den Elitefrauen wurde Laura Stigger Elfte, den Sieg holte sich Weltmeisterin Jenny Rissveds in einem spannenden Duell mit der Britin Evie Richards. Das Duo konnte sich früh vom restlichen Feld absetzen und machte den Sieg unter sich aus. Im Rennen der Männer-Elite verpasste Maximilian Foidl den Sprung in die ersten drei Reihen für den Sonntag. Er belegte Rang 31.
Im Downhill stand die Qualifikation am Programm, wo Valentina Höll bei den Frauen für die absolute Bestzeit des Tages sorgte und 2,3 Sekunden schneller als die Konkurrenz die Strecke in Lenzerheide absolvierte. Bei den Männern musste hingegen Andreas Kolb in die zweite Qualifikation, nachdem er auf Rang 21 den Einzug nach der ersten für das Finalfeld um einen Platz verpasste. In der zweiten Quali war der Steirer aber der Schnellste und qualifizierte sich mit der zweitschnellsten Zeit des Tages für das Finale.
Juniorenweltmeisterin Rosa Zierl wurde Zweite in ihrer Altersklasse in der Qualifikation und steht damit genauso wie die Vorarlbergerin Lina Frener im Finale der Top Ten. Bei den Junioren verpasste Paul Schmidinger auf Rang 29 knapp die Qualifikation der Top 25.
Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband





