Brutaler Tag in den Abruzzen bei Gravel-EM endet für Daniel Federspiel mit Platz zehn

In Avezzano in der Provinz Aquila in Italien fanden am Sonntag die Europameisterschaften im Gravel statt. Bei den Männern landete Daniel Federspiel auf Rang zehn und auch der Vorarlberger Kilian Feurstein konnte sich in den Top 15 platzieren. Bei den Frauen wurde Jana Giglele 16te.

“Mit Gravel Racing hatte das nicht mehr viel zu tun. Ich habe mich da eher an meine Mountainbike-Zeit erinnert gefühlt und auf nem Fully hätte ich mich auch wohler gefühlt. Das war echt ein harter Tag“, meinte Federspiel nach dem Rennen. Schon in der zweiten Runde wurde er von einem Defekt gebremst. “Ein halber Baum hat sich in die Schaltung eingebaut und die Spitzenfahrer waren weg für mich“, erinnerte er sich.

Zwei Runden später musste er seine Kette wieder aus Rad hantieren: “Die hatte sich ordentlich verklemmt und ich brachte sie fast nicht mehr rauf.“ Am Ende wurde es für den Tiroler der zehnte Platz. Den Sieg holte sich der dänische Ex-Straßenprofi Mads Würtz Schmidt, der mit über sechs Minuten an Vorsprung vor dem Norweger Anton Stensby gewann. Alban Lakata belegte Platz 21.

Bei den Frauen ging der Titel an die Italienerin Erica Magnaldi. Österreichs einzige Starterin in der Elite, die Gravel-Meisterin Gigele beendete das Rennen auf Platz 16. “Schlussendlich war nicht mehr drin für mich. Es lief so gar nicht nach Wunsch“, meinte die Tirolerin, deren Vorbereitung durch einen Sturz beeinträchtigt war. “Ich hatte einen Unfall zu Hause noch und war bis zuletzt unsicher, ob ich überhaupt starken kann“, fügte sie an.

Am Ende entschied sie sich für die Teilnahme, konnte bei den heißen Temperaturen und auf dem anspruchsvollen Kurs nicht in den Kampf um die Top Ten eingreifen. “Am Ende bin ich ins Ziel gefahren, aber nicht mehr im vollen Renntempo. Das ging nicht und ich wollte sicher ankommen“, resümierte sie.

In den Masters-Klassen gab es drei rot-weiß-rote Medaillen zu bejubeln durch Claudia Krenn (35-39), die Bronze gewann, Silber durch Roswitha Hense-Simenko (60-64) und durch Werner Höppberger (65-69), der ebenfalls Bronze holte. Adolf Hense wurde in der gleichen Altersklasse Siebter.

 

Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband

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