Am Wochenende beginnen in Hulst in den Niederlanden die 77. Weltmeisterschaften im Cyclocross. Die Wienerin Nadja Heigl ist die einzige rot-weiß-rote Vertreterin bei den ersten Titelkämpfen des neuen Radsportjahres. Für die 29-Jährige ist es die elfte Teilnahme und gemeinsam mit ihrer Familie ist sie schon einige Wochen im Nordwesten Europas unterwegs.
Denn zuletzt absolvierte sie die Weltcups in Maasmechelen und Hoogerheide, klassischerweise mit dem Wohnmobil. Für die WM-Woche bezieht die Wienerin mit ihrem Vater und ihrem Bruder ein kleines Appartement im Norden von Hulst. “Von der Form fühle ich mich gut“, erzählte sie.
Bei den letzten drei Weltmeisterschaften belegte sie jeweils Rang 27. Eine spezielle Platzierung habe sie sich für Hulst aber nicht vorgenommen. “Laut der Startliste liegen überhaupt nur zwei Fahrerinnen hinter mir in der UCI-Rangliste, von dem her möchte ich meine beste Leistung bringen“, so Heigl.
Vor allem aufgrund der Begeisterung rund um Superstar Mathieu van der Poel ist in Hulst mit einem riesigen Zuschaueraufkommen zu rechnen. “Von der Kulisse und der Stimmung wird es sicher einmalig werden. Es gibt viele Brücken und Übergänge sowie steile Abfahrten als auch einige Anstiege zum Laufen. Es wird sehr technisch werden“, meinte die Wienerin zum Kurs.
Heigl wird am Samstag im Einsatz sein, die Favoritinnen auf den Weltmeistertitel bei den Frauen werden aus den Niederlanden kommen. Unter den besten sieben Fahrerinnen der Weltrangliste liegen gleich sechs Athletinnen, die am Samstag in den orangenen Nationaltrikots am Start stehen werden.
Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband





