Aufgrund ihrer Leistungen in den letzten Tagen wurden die beiden neuen österreichischen Rekordhalterinnen im 100-m-Sprint, Isabel Posch (TS Lustenau), und 400-m-Hürdenlauf, Anja Dlauhy (ULC Riverside Mödling), in den A-Kader aufgestuft. Österreichs Geh-Shooting-Star Theresia Emma Mohr (TS Egg), die drauf und dran ist, sich für ihre erste Freiluft-EM im Halbmarathon-Straßengehen zu qualifizieren, wurde in den B-Kader hochgestuft.
Nach ihren Limit-Erbringungen für die U20-WM werden Marlen Staudacher (LAC Klagenfurt) und Max Baxa (LT Bgld Eisenstadt) nun im U20-Elitekader geführt. Ebenso in den Elitekader und zwar in der U18-Klasse wurden Magda Karall (LT Bgld Eisenstadt), Sebastian Kofler (LC Villach), Daniel Schaufler (LAC Waidhofen/Ybbs) und Marie Schrittwieser (Union St. Pölten) eingestuft. Alle Vier haben die U18-EM-Normen bereits erbracht.
Vornominierung von Klucsik für U18-EM
Die ÖLV-Sportkommission hat außerdem 400-m-Hürdenläufer Zsombor Klucsik (TS Egg) für die U18-EM vornominiert. Der 16-jährige Lauteracher ist mit 52,51 s klar der Jahresschnellste über diese Distanz. Die ÖLV-Nominierungskriterien sehen vor, dass sie Sportkommission eine solche Entscheidung treffen kann, falls drei oder mehr Athleten die U18-EM-Norm in einer Disziplin erreichen. Der zweite verfügbare Platz wird gemäß dieser bereits im Herbst getroffenen Beschlüsse zur Nominierung im direkten Duell bei den österreichischen U18-Meisterschaften in Rif vergeben, unabhängig davon, welche Vorleistungen bis dorthin erzielt wurden. Über 400 m Hürden gibt es neben dem jungen Vorarlberger mit Jonas Kobleder (LAC Genböck Haus Ried, 54,43 s) und Luca Hartner (Union St. Pölten, 54,56 s) noch zwei weitere Athleten mit Limiterbringung.
Über die 110 m Hürden der Burschen gibt es mit Karem Ahmed (ULC Riverside Mödling, 13,83 s), Marco Glinz (UVB Purgstall, 13,99 s) und Lucas Gschier (ULC Riverside Mödling, 14,19 s) ebenfalls drei Qualifizierte. Da Gschier im Zehnkampf und Glinz in den Flachsprints, 100 m und 200 m, antreten wird, entfällt hier eine direkte Ausscheidung in Rif.
Das Einwechseln von Ersatzläufer:innen bei Staffeln wurde neu geregelt
Die ÖLV-Sportkommission beschloss gestern, dass Personen, die als Ersatzläufer:innen für eine Staffel gemeldet wurden, bis spätestens zum Zeitpunkt des „Last Calls“ oder, wenn es keinen Callroom gibt, spätestens 20 Minuten vor dem ersten Zeitlauf dieses Bewerbs, durch schriftliche Bekanntgabe der Änderung bei der Meldestelle, eingewechselt werden können. Eine spätere Änderung der Zusammensetzung einer Staffel ist nicht mehr möglich. Dies soll eine einheitliche und für alle transparente Vorgangsweise bei allen österreichischen Meisterschaften (auch ÖM-Vereine) und dem BLC-U18 gewährleisten. Eine entsprechende Passage wurde in allen Allgemeinen Bestimmungen aufgenommen.
Ein Kernthema der gestrigen Sitzung war auch die Erstellung der ÖLV-internen Reihung aller Bewerber für einen Platz im HSZ-Grundwehrdienst ab Oktober 2026. Die nächste Sitzung der ÖLV-Sportkommission ist in der Woche vor den österreichischen U23- und U18-Meisterschaften vorgesehen. Dort soll dann auch die Betreuer:innen-Frage für die U20-WM in Eugene (USA) beschlossen werden.
Text- und Bildquelle: Österreichischer Leichtathletik-Verband






