Eva Wutti festigt mit Marathon-Sieg in Salzburg ihren EM-Startplatz

Eva Wutti (Club RunAustria) gelang mit dieser Zeit nicht nur die Verbesserung ihres eigenen Salzburger Landesrekords. Im Qualifikationsranking für die Europameisterschaften im August in Birmingham hat sie den geforderten Top-60 Platz damit abgesichert. Sie verbesserte ihren Punkte-Score auf 1.058 und überholte damit die auf Platz 51 liegende Norwegerin Marte Mæhlum-Johansen.

Ihre Siegerleistung von 2:36:22 bringt sie auf Rang vier im All-Time-Ranking des PUMA Salzburg Marathons. „Es war ein tolles Rennen. Großen Dank an die Veranstalter, die Zuschauer und an meinen Pacemaker. Ich bin sehr dankbar, dass alles so aufgegangen ist. Es ist ein schönes Gefühl und wichtig zu sehen, dass der Aufwand nicht umsonst war“, so die 37-jährige Wutti, die von Johannes Langer trainiert wird, dem Veranstalter der Lauffestspiele der Mozartstadt. Nach ihrem zweiten Marathonstart innerhalb von vier Wochen – beim Vienna City Marathon hatte sie am 19. April den zehnten Platz geholt – ist nun Regeneration angesagt: „Ich werde die Beine einmal hochlegen. Die weitere Planung lasse ich noch auf mich zukommen. Ich möchte jedenfalls nochmals deutlich schneller laufen als heute“, sagte sie.

Das Publikum pushte Hollaus zum Sieg

Lukas Hollaus (Union Salzburg Leichtathletik) freute sich ebenso wie Wutti über seinen zweiten Salzburg-Sieg in Folge. „Ich habe mich super gefühlt und gehofft, dass ich meine Muskelprobleme der letzten Wochen im Wettkampf ausblenden kann. Das war leider nicht der Fall. Bis Kilometer 20 bin ich trotzdem eine richtig gute Pace gelaufen“, so der Triathlon-Olympiateilnehmer von 2021. An seine Bestzeit von 2:17:20 Stunden aus dem Vorjahr konnte der 39-Jährige diesmal nicht anknüpfen.

Toller Moment für Peter Herzog

Paul Reichl (Union Salzburg Leichtathletik) in 1:09:30 Stunden und Theresa Birglechner (TGW Zehnkampf Union) in 1:20:32 Stunden feierten die Siege im Sparkasse Halbmarathon. Großen Jubel gab es für das Finish des zweitplatzierten Halbmarathonläufers Peter Herzog (Union Salzburg LA). Die Salzburger Lauflegende kam nach 1:10:28 ins Ziel.

Herzog blickte im Ziel auf eine „geniale Veranstaltung“ zurück, ebenso wie auf eine große Karriere als Leistungssportler, die er im Vorjahr beendet hat. Wenige Momente nach seinem Finish überreichte er seine Trophäe, die er vom Österreichischen Leichtathletik-Verband für die Olympiateilnahme in Tokio 2021 und seinen österreichischen Marathonrekord erhalten hatte, an seinen Trainer Johannes Langer, den Veranstalter der Lauffestspiele der Mozartstadt. „Als Danke für deine Begleitung und für deine Verdienste. Ohne dich hätte ich meine Laufbahn nicht machen können“, so Peter Herzog in einem emotionalen Moment im Ziel an seinen Coach und Mentor.

 

Text- und Bildquelle: Österreichischer Leichtathletik-Verband | Thomas Kofler | Alexander Schwarz

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