Von Donnerstag bis Sonntag geht in Nanjing (CHN) die 39. Weltmeisterschaft im Trampolinspringen und Tumbling in Szene. 361 Gymnast*innen aus 41 Nationen sind im Einsatz, darunter mit Niklas Fröschl, Georg Hopfgartner und Paris-Olympia-Starter Benny Wizani auch drei Österreicher. Die Elite-Einzel-Trampolin-Qualifikation der Männer ist für Donnerstag angesetzt.
„Wir fühlen uns in Nanjing sehr wohl, Halle und Hotel sind top. Unser Trio hat sich eigentlich gleich beim ersten Training mit den – für Europäer unbekannten – Gaofei-Trampolinen angefreundet. Beim zweiten Training hatten wir ein bisschen Jetlag-Probleme. Aber sonst läuft alles nach Plan“, gibt sich Turnsport-Austria-Delegationsleiterin Sara Hekele zufrieden.
Benny Wizani, bei der WM 2023 auf Platz sechs, gibt sich diesmal bewusst zurückhaltend. Der 25-jährige Wiener hat aus Sicherheitsgründen den Schwierigkeitsgrad seiner Übung bewusst zurückgeschraubt, wird in China „nur“ vier Dreifachsprünge zeigen. „Ich will nichts riskieren – die WM ist diesmal nur eine Durchgangsstation auf dem Weg zur Olympia-Qualifikation, die im Mai 2027 startet“, spricht der 25-jährige Wiener Klartext. „Wir wollten beim Comeback nach dem Kreuzbandriss zweimal, bei der WM 2025 in Pamplona und bei der EM 2026 in Lissabon, zu viel, haben Benny unnötig unter Druck gesetzt. Dieser Fehler passiert uns in Nanjing mit Sicherheit nicht mehr“, meint Coach Willi Wöber. „Ich möchte eine saubere, mittelschwere Übung zeigen. Wichtig ist, dass ich mich im Wettkampf wohlfühle. Wenn ich mehr als 58,5 Punkte erreiche, wäre ich sehr zufrieden. Ob die Punktezahl dann für den Aufstieg ins Semifinale reicht, wie zuletzt beim Weltcup in Cottbus, ist nicht so wichtig. Wir wollen ja nichts überstürzen“, betont der zehnfache Staatsmeister. Für seine Teamkollegen Niklas Fröschl und Georg Hopfgartner gilt: „Beide sollten sich zwischen 55 und 56 Punkten bewegen, das entspricht ihrem Leistungsvermögen“, so Wöber.
Text- und Bildquelle: Turnsport Austria






