Das Team Vienna muss beim FIBA 3×3 Challenger im spanischen Caceres bereits nach der Gruppenphase die Heimreise antreten. Toni Blazan, Enis Murati, Fabio Söhnel und Quincy Diggs unterlagen vor spektakulärem Ambiente in der Stierkampfarena am Plaza de Toros dem kanadischen Team Toronto (14:18) und Chinas Vertreter DeQing (14:21). Der Kampf um die Startplätze für das Masters in Debrecen geht damit am Sonntag ohne österreichische Beteiligung über die Bühne.
Gegen die Kanadier ging Vienna zunächst 4:1 in Führung und auch nach rund fünf Minuten stand es immer noch 8:6 für die Österreicher. Der anschließende 11:1-Run Torontos war dann aber zu viel für Top-Scorer Toni Blazan (6) und seine Teamkollegen, die schlussendlich 14:18 unterlagen.
Auch gegen DeQing gehörte die Anfangsphase den rot-weiß-roten 3×3-Profis. Erst mit Fortdauer des Spiels übernahmen die Chinesen mehr und mehr das Kommando. Vienna hatte beim ersten Saisonauftritt von Europameister Enis Murati vor allem mit Foul-Problemen zu kämpfen und kassierte schon nach viereinhalb Minuten das siebente Foul. Von da an war es für die Österreicher schwer, die Gegner vom Korb fernzuhalten. Schlussendlich ging auch das zweite Spiel in Gruppe D mit 14:21 verloren.
Nach dem enttäuschenden Ergebnis in Spanien gibt es bereits am kommenden Wochenende die Chance auf Wiedergutmachung. Beim Challenger im serbischen Novi Sad (18. bis 19. Juli) will sich das ÖBV-Quartett für das Masters in Malaga (10. bis 11. Oktober) qualifizieren.
Text- und Bildquelle: Österreichischer Basketballverband






