Alle Stammkräfte auf Long-List für Auftakt in FIBA Women’s EuroBasket 2027-Qualifikation

Damen-Nationalteam Head Coach Jesper Sundberg kann für den ersten Teil der FIBA Women’s EuroBasket 2027-Qualifikation nahezu aus dem Vollen schöpfen: mit nur wenigen (verletzungsbedingten) Ausnahmen umfasst die Long-List für das Anfang November stattfindende Drei-Spiele-Window insgesamt 23 Athletinnen. Sämtliche Stammkräfte stehen für die Hinrundenspiele gegen Lettland, Italien und Slowenien zur Verfügung. Das vollständige Commitment der Leistungsträgerinnen zum Nationalteam unterstreicht die Ambitionen der Österreicherinnen, erstmals seit 1972 wieder das Ticket für eine Europameisterschaft zu lösen.

Die EM-Qualifikation beginnt für die Österreicherinnen mit Heimspielen gegen Lettland (11. November) und Italien (14. November). Beide Begegnungen finden ab 18.00 Uhr in der Sport Arena Wien statt. Tickets für das Heimdoppel sind in Kürze bei Wien Ticket erhältlich.

Für das Damen-Nationalteam beginnt am 11. November die zweite und letzte Phase der Qualifikation für die FIBA Women’s EuroBasket 2027. In zwei Windows kämpfen Österreichs „größten Töchter“ mit dem WM-Neunten Italien, dem EM-Neunten Slowenien und Lettland um die erste Teilnahme an den kontinentalen Titelkämpfen seit 55 Jahren. 1972 trat Rot-Weiß-Rot das letzte Mal bei einer Europameisterschaft an.

Neben dem arrivierten Trio Anja Fuchs-Robetin, Sarah Sagerer und Alexia Allesch steht auch win2day Basketball Damen Superliga-MVP Sigrid Koizar auf der 23 Spielerinnen umfassenden Long-List. Ein mögliches Comeback im Nationalteam könnte Inga Orekhova, Österreichs erste und bislang einzige WNBA-Spielerin, feiern, die in den letzten Jahren nicht im Aufgebot stand. Insgesamt stehen sechs Legionärinnen auf der Long-List von Head Coach Jesper Sundberg, der im Sommer seinen ausgelaufenen Kontrakt mit dem Österreichischen Basketballverband bis Februar 2028 verlängert. Zudem beinhaltet der Großkader auch mindestens eine Spielerin eines BDSL-Klubs.

„Es ist für uns enorm wichtig, dass unsere Führungsspielerinnen wieder dabei und voll leistungsfähig sind. Wir haben in den vergangenen beiden Windows einen Spielstil entwickelt, der gewisse Freiheiten braucht. Die Spielerinnen, die diesen Weg maßgeblich geprägt haben, sollen nun darauf aufbauen und diese Entwicklung fortsetzen. Wir wollen einen guten Start in die entscheidende Phase erwischen. Es braucht eine außergewöhnliche Leistung und etwas ganz Besonderes. Aber auch die Belohnung wäre eine besondere. Wir denken von Spiel zu Spiel und werden alles dafür tun, um mit Österreich erstmals seit 55 Jahren wieder das Ticket für eine Europameisterschaft zu lösen“, sagt Sundberg.

Ein Einsatz von College-Spielerin Sina Höllerl und der weiterhin rekonvaleszenten Michaela Wildbacher, die bereits wieder kontaktlose Trainingseinheiten absolviert, ist nahezu ausgeschlossen. Lara Mayr und Nina Krisper mussten verletzungsbedingt absagen.

Vier Nominierte aus erfolgreichem U18-Nationalteam
Österreichs WU18-Nationalteam hat diesen Sommer bei der FIBA U18 Women’s EuroBasket Division B mit Platz vier für das beste Ergebnis eines weiblichen Nachwuchs-Nationalteams in der Geschichte des Österreichischen Basketballverbands gesorgt. Aus dem erfolgreichen Roster wurden nun gleich vier Spielerinnen mit der Nominierung für den Großkader belohnt: Sophia Kuranovic, Emma Kress, Sophie Kunert und Maria Brunner schafften den Cut.

Kader Österreich: Anna Alborova, Sophia Kuranovic (alle DBB Wels), Alexia Allesch (Syntainics MBC, Deutschland), Anna Boruta, Sigrid Koizar, Sophie Kunert, Petra Pammer (alle Vienna Timberwolves), Maria Brunner, Pia Jurhar (alle Basket Flames), Anja Fuchs-Robetin (Maccabi Bnot Ashdod, Israel), Lisa Ganhör (Danubz Linz), Sina Höllerl (University of Oklahoma), Rebekka Kalaydjiev (Barakaldo, Spanien), Natalie Kalaydjiev (Madrid, Spanien), Anja Knoflach, Simone Sill (alle UBI Holding Graz), Emma Kress (Vienna United), Victoria Matzka, Inga Orekhova, Stella Popp, Michaela Wildbacher (alle BK Raiffeisen Duchess), Ajla Meskic (UBSC-DBBC Graz), Sarah Sagerer (Amyntas BC, Griechenland)

24 Teams spielen um zwölf Tickets für die EM
An der zweiten und letzten Qualifikationsphase für die FIBA Women’s EuroBasket 2027 nehmen 24 Teams teil. 17 davon, darunter Österreich, haben die erste Qualifikationsphase erfolgreich absolviert – Tschechien, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, Spanien und die Türkei stießen aus der WM-Qualifikation hinzu. Gespielt wird in sechs Vierergruppen im Round-Robin-Format. Die besten zwei Teams jedes Pools schaffen den Aufstieg und die Teilnahme an den kontinentalen Titelkämpfen von 16. bis 27. Juni 2027 in Belgien, Finnland, Litauen und Schweden.

Spieltermine Österreich Gruppe K
Österreich – Lettland | Mittwoch, 11. November um 18.00 Uhr
Österreich – Italien | Samstag, 14. November um 18.00 Uhr
Slowenien – Österreich | Dienstag, 17. November 18.00 Uhr (Kodeljevo Hall, Ljubljana)

Lettland – Österreich | Mittwoch, 10. Februar
Italien – Österreich | Samstag, 13. Februar
Österreich – Slowenien | Dienstag, 16. Februar

ALLE DETAILS ZUR FIBA WOMEN’S EUROBASKET 2027

 

Text- und Bildquelle: Österreichischer Basketballverband

Secret Link
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner