Drei Ex-Profis, eine gemeinsame Leidenschaft und viele Impulse: So lässt sich das Event in Tirol zusammenfassen.
Das ÖTV-Frauenreferat hat unter der Leitung der ÖTV-Frauenreferentin Rebekka Seipel mit dem zweiten „ÖTV Tennis Women’s Network“-Weekend am 10. und 11. Oktober im Hotel Der Lärchenhof in Erpfendorf (Tirol) ein herausragendes Event auf die Beine gestellt, das sportliche Qualität, persönliche Weiterentwicklung und die Vernetzung engagierter Frauen auf besondere Weise vereinte. Viele tennisbegeisterte Frauen aus ganz Österreich mit unterschiedlicher Spielstärke erlebten ein Wochenende voller hochkarätiger Trainingseinheiten, individueller Coachings und inspirierender Begegnungen.
Für die außergewöhnliche Qualität des Programms sorgten die drei ehemaligen WTA-Spielerinnen Petra Schwarz, Petra Russegger und Nicole Geiger (vormals Rottmann), die ihre Erfahrung aus dem internationalen Profitennis sowie ihren vielfältigen Tätigkeiten unter anderen als NÖTV-Präsidentin, Mentorin und Trainerin mit großer Leidenschaft weitergaben. Auch ÖTV-Vizepräsidentin Stephanie Bonner bereicherte die Veranstaltung durch ihre vielfältigen Erfahrungen als Funktionärin und Führungspersönlichkeit. Gleichzeitig bot das Event eine wertvolle Plattform, um das ehrenamtliche Engagement vieler Frauen für das österreichische Damen- und Mädchentennis sichtbar zu machen.
Wissensweitergabe und Förderung von Frauen im Tennis als Herzensangelegenheit
Dass sich die drei ehemaligen WTA-Spielerinnen, das ÖTV-Präsidiumsmitglied und die ÖTV-Frauenreferentin mit so viel Einsatz für den Frauen- und Mädchentennissport in ihrer Freizeit engagieren, ist alles andere als selbstverständlich. Die Weitergabe ihres Wissens und die Förderung von Frauen im Tennis sind für sie eine echte Herzensangelegenheit. Ihre Begeisterung, ihre Offenheit und ihre fachliche Expertise machten das Wochenende zu einem besonderen Erlebnis.
Unsere ÖTV-Frauenreferentin Seipel betonte: „Ich bin beeindruckt, wie viel Leidenschaft und persönliche Erfahrung an diesem Wochenende aufeinandertrafen. Es ist mir ein großes Anliegen, das Engagement jener Frauen sichtbar zu machen, die sich in ihren Vereinen und darüber hinaus für das Damen- und Mädchentennis einsetzen. Das TWN bietet dafür einen besonderen Rahmen und zeigt, wie wertvoll Begegnungen und gegenseitige Inspiration für die Weiterentwicklung des österreichischen Tennissports sind.“
Klare Zielsetzung: Frauen im Tennissport weiter stärken
Ein weiterer Höhepunkt war die abendliche Podiumsdiskussion mit den drei ehemaligen Profispielerinnen und der ÖTV-Vizepräsidentin. Unter der Moderation von Gernot Schwaiger entwickelte sich ein lebendiger Austausch über die Situation von Frauen in ihren Vereinen, ihre Sichtbarkeit im Tennissport und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit über Vereins- und Landesverbandsgrenzen hinweg. Dabei wurde deutlich, wie wichtig engagierte Frauen, gute Rahmenbedingungen und starke Netzwerke für die Zukunft des Damen- und Mädchentennis sind.
Ob als Funktionärinnen, Trainerinnen, Nachwuchsförderinnen oder engagierte Vereinsmitglieder – zahlreiche Frauen leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, dass Mädchen und Damen im Tennis ihren Platz finden und sich sportlich wie persönlich weiterentwickeln können. Dieses Engagement verdient Anerkennung und soll noch stärker in die öffentliche Wahrnehmung rücken. „Wir brauchen im österreichischen Tennis Frauen, die sportlich etwas bewegen, Verantwortung übernehmen und andere inspirieren. Das Wochenende hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Kompetenz, Leidenschaft und Engagement in unserem Tennissport steckt. Es geht darum, diese Leistungen wertzuschätzen, Frauen miteinander zu vernetzen und ihnen Möglichkeiten zu eröffnen, ihre Ideen und Erfahrungen einzubringen“, unterstrich ÖTV-Vizepräsidentin Bonner.
Auf Basis dieser positiven Erfahrungen wird das Konzept dieser Veranstaltung für die Zukunft weiterentwickelt. Die Zielsetzung bleibt jedenfalls klar: Frauen im Tennissport werden gestärkt, ihre Leistungen sichtbar gemacht und ein österreichweites Netzwerk engagierter Persönlichkeiten weiter ausgebaut.
Text- und Bildquelle: Österreichischer Tennisverband






