Nachdem sowohl Anna Kiesenhofer (17.) als auch Tabea Huys (9.) im Zeitfahren der Straßen-Weltmeisterschaften in Ruanda sich in den Top 20 platzieren konnten, schaffte dies bei den Junioren auch der Kärntner Heimo Fugger. Der Junioren-Weltmeister auf der Bahn wurde im Kampf gegen die Uhr, welchen in der jüngsten Klasse 83 Athleten in Angriff nahmen, 17ter.
“Es war ein ganz cooler Kurs. Ich bin vielleicht ein wenig zu schnell weggefahren, konnte mich im zweiten Drittel aber wieder gut erholen für das Kopfsteinpflaster am Ende“, so der junge Österreicher, dem am Ende 1:18 Minuten auf den neuen Weltmeister Michiel Mouris aus den Niederlanden fehlten. Mit einem Schnitt von 44,55 km/h fegte Fugger über den 22,6 Kilometer langen Parcours in der Innenstadt von Kigali.
In den letzten Wochen hatte er noch einen Sturz beim Giro della Lunigiana zu verkraften: “Die Vorbereitung verlief sicherlich nicht ganz optimal. Aber ich kann mit der Performance zufrieden sein.“ Die Anreise nach Ostafrika und die Umstellung auf das feuchte und doch eher heiße Wetter verkraftete er gut: “Die Höhenlage spürst du natürlich, aber so geht es jedem hier. Ich muss sagen, ich bin positiv überrascht von Ruanda. Die Leute sind nett und sorgen für eine tolle Stimmung bei den Rennen.“
Am Freitag wartet für ihn dann noch das Straßenrennen, wo er mit den beiden Oberösterreichern Michael Hettegger und Valentin Hofer das rot-weiß-rote Team bilden wird. “Mal schauen, was wir so machen können“, blickte er abschließend voraus.
Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband





