Zweite Weltcup-Medaille für Martin Miggitsch! Der Kärntner turnte in einem hochklassigen Bodenfinale in Szombathely (HUN) mit der „Übung meines Lebens“ zu Bronze. Seine persönliche Bestleistung von 13.833 Punkten wurde am Samstag nur vom Kroaten Aurel Benovic (14.166) und dem Bulgaren Dimitar Dimitrov (13.966) übertroffen. Gino Vetter komplettierte als Sechster (13.433) ein starkes rot-weiß-rotes Ergebnis.
Schon früh zeigte sich, wie hoch die Latte in der Medaillenentscheidung der besten acht lag. Die Konkurrenz präsentierte sich nahezu fehlerfrei, auch Vetter lieferte unmittelbar vor Miggitsch eine starke Vorstellung ab. „Nachdem ich die Turner vor mir beobachtet habe und alle fehlerfrei durchgekommen sind, hatte ich das Ganze eigentlich schon abgeschrieben. Dann ist mir so eine brutal gute Übung gelungen. Besser kann ich es nicht“, jubelte Miggitsch. „Das war die beste Übung meines Lebens!“
Für den 23-Jährigen ist es nach der Medaillenpremiere Anfang Mai in Varna die zweite im Weltcup. Aufgrund der starken Konkurrenz und der eigenen an diesem Tage außergewöhnlichen Leistung habe diese aber eine besondere Bedeutung. „In diesem starken Feld Dritter zu werden, ist einfach unglaublich. Ich kann es noch gar nicht fassen.“
Auch Vetter, der Österreich Mitte Oktober bei der WM in Rotterdam vertreten wird, durfte zufrieden bilanzieren. „Die Übung war wirklich gut, nur beim Abgang hatte ich leider einen etwas größeren Schritt dabei. Vor allem war es für mich ein Schritt nach vorne, auch im Hinblick auf die WM“, erklärte Vetter.
Am Sonntag (ab 15.00 Uhr) bieten sich für die beiden Turner in Szombathely weitere Chancen auf Medaillen und Spitzenplätze. Vetter schaffte mit einer neuen Übung den Einzug ins Reck-Finale, Miggitsch will am Sprung an die Ausnahmeleistung des heutigen Tages anknüpfen.
Text- und Bildquelle: Turnsport Austria






