Schon traditionell machte der Austria eXtreme Triathlon bei seiner elften Auflage vom ersten Moment an klar, dass er das Prädikat „extrem“ völlig zurecht trägt. In Stichworten: Startschuss zum Schwimmen in der Mur um 4:30, Strömung, 16 Grad Wassertemperatur. Ebenso traditionell war das aber nur der Auftakt für einen langen Tag, 238 km und 5.800 Höhenmeter standen schwimmend, am Rad und laufend bis zum Ziel am Fuß des Dachsteins am Programm.
Besonders schwierige Bedingungen herrschten auf der Laufstrecke mit Temperaturen bis zu 34 Grad. Davor fanden sich am Rad im letzten Anstieg viele Athletinnen und Athleten in Regenschauern wieder. Sowohl Athletinnen und Athleten, als auch ihre Supporter waren hier extrem gefordert, was nicht zuletzt zu spannenden Führungswechseln führte. Diese konnten durch Live-Tracking direkt verfolgt werden.
Mit einer Spitzenzeit von 12:13 erreichte Johann Ebner als erster das Ziel, gefolgt von Peter Wenzelhuemer und Felix Plakolm. Die schnellste Dame war Melanie Zotter in 17:22, vor Chiara Van Passen und Jasmin Schwarz.
Als schnellstes Team finishte runninGrazUnlimited nach 12:35. Gemeinsam zu dritt, müssen die Teammitglieder doch den abschließenden Abschnitt der Laufstrecke gemeinsam zurücklegen. Im dritten Jahr einer eigenen Teamwertung erreichte ein Rekordfeld von 14 Teams den Dachstein, ein starkes Zeichen für dieses Format.
Es ist die Kombination aus langen Distanzen, extremen Höhenunterschieden und wechselnden Wetterbedingungen, welche dieses Rennen zu einer echten Herausforderung macht. Der Austria eXtreme Triathlon steht aber auch für Abenteuer und Naturverbundenheit fernab von Massenveranstaltungen und Kommerz. Dabei ist es das Miteinander und die gegenseitige Unterstützung, die hier oft den entscheidenden Unterschied zwischen Aufgeben und Durchhalten macht. Das gilt für die Einzelstarter:innen mit ihren Supportern ebenso wie für die Dreierteams.
Text- und Bildquelle: Österreichischer Triathlonverband | Austria extreme






