Nachdem er vor knapp einem Jahr in Sakarya in der Türkei zur Silbermedaille im Mountainbike-Eliminator sauste, holte Theo Hauser nun bei den Europameisterschaften, die 2026 an der gleichen Stelle ausgetragen worden waren am Sonntag, ebenfalls Rang zwei. Eine halbe Sekunde hinter dem Slowenen Jakob Klemencic fuhr der Steirer in dem Rennformat, wo immer vier Athleten gleichzeitig gegeneinander auf einem engen, künstlich angelegten Mountainbike-Parcours unterwegs sind, über die Ziellinie und durfte über einen erneuten Medaillengewinn jubeln.
„Es war richtig hart, aber Sakarya ist meine Lieblingsstrecke. Ich wusste, es geht um alles heute“, berichtete der 22-Jährige, der diese Saison schon das eine oder andere Mal das Nachsehen gegenüber Klemencic hatte. „Bis jetzt lag ich immer hinter ihm, heute wollte ich es umdrehen, aber unsere zwei Finalgegner haben früh attackiert, was das Finale extrem schnell machte. Ich war immer am Hinterrad von Klemencic, kam aber dann im Sprint nicht mehr vorbei“, schilderte Hauser, der 2024 in Gibraltar den Titel bei den Kontinentalwettkämpfen gewinnen konnte.
Die Saison für den Österreicher verlief bis zu den Europameisterschaften nicht nach Wunsch, krankheitsbedingt verpasste er die Weltmeisterschaften. „Nun aber beginnt in einer Woche der Weltcup in Sakarya und ich bin bis auf die Fingerspitzen motiviert“, so der Steirer.
Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband






