Premiere auf internationaler Bühne: Beim Sofia Cup der Rhythmischen Gymnastinnen startete Amanda Jantsky erstmals in der Elite und wusste dabei auf Anhieb zu überzeugen. Komplettiert wurde das rot-weiß-rote Aufgebot am Osterwochenende durch Ksenia Dvornyak sowie die Juniorinnen Elina Loacker und Sophia-Celine Nowak, die in einem stark besetzten Teilnehmerinnenfeld wichtige Erfahrungen sammeln konnten.
Für Amanda Jantsky und Ksenia Dvornyak (beide Jahrgang 2010) stellten die Auftritte im Elite-Bewerb einen bedeutenden Schritt in ihrer sportlichen Entwicklung dar. Debütantin Jantsky setzte gleich am ersten Wettkampftag ein Ausrufezeichen: Mit einer starken Reifenübung erzielte sie mit 24,00 Punkten ihre bisher höchste Wertung und erreichte Rang 18 in der Gerätewertung. Auch in den weiteren Übungen präsentierte sie sich stabil, was ihr Rang 27 im Mehrkampf einbrachte.
„Tolle Wettkampferfahrung“
Dvornyak konnte ihr Leistungsvermögen an diesem Wochenende nicht vollständig abrufen und beendete den Wettkampf auf Rang 33, zeigte jedoch in Ansätzen ihr großes Potenzial für die Zukunft. „Für Amanda und Ksenia war es eine tolle Wettkampferfahrung bei den ‚Großen‘. Sie können daraus für die Zukunft sicherlich viel mitnehmen“, resümierte Turnsport-Austria-Vizepräsidentin Annires Marchetti, die in Sofia auch als Wertungsrichterin im Einsatz war.
Bei den Juniorinnen gingen Elina Loacker und Sophia-Celine Nowak im Team an den Start und präsentierten jeweils zwei Übungen. Loacker eröffnete den Wettkampf mit Startnummer eins und zeigte eine sehr gelungene Reifenübung, die mit 20,80 Punkten bewertet wurde (Platz 29). Am zweiten Wettkampftag unterlief ihr bei den Keulen ein kleiner Fehler bei einem Risiko, dennoch erreichte sie mit soliden 20,75 Punkten Rang 36. Nowak turnte indes eine verlustfreie Bandübung und erhielt dafür 18,75 Punkte (Platz 41).
Der Wettkampf in Sofia wurde – wie auch von vielen anderen Nationen – im Hinblick auf die Europameisterschaft ausgewählt. „Wir haben teilweise schon gute Rückmeldungen erhalten. Wir haben aber noch Aufgaben vor uns und müssen schauen, dass die Übungen ohne Verluste funktionieren“, meinte Marchetti. Besonders der gelungene Elite-Einstieg von Jantsky sowie die soliden Auftritte der Juniorinnen unterstreichen einmal mehr die positive Entwicklung der österreichischen Nachwuchsarbeit in der Rhythmischen Gymnastik.
Text- und Bildquelle: Turnsport Austria





