In Chiang Mai, im Norden Thailands, findet der erste Weltcup im Paracycling der Saison 2026 statt und mit zwei Siegen im Zeitfahren durch den Steirer Weltmeister Thomas Frühwirth und den Oberösterreicher Wolfgang Steinbichler feierte das heimische Team einen Einstand nach Maß.
Heiße Temperaturen von fast 40 Grad und ein mit Höhenmeter gut gespickter Kurs verschärften den Saisonauftakt zusätzlich, doch das rot-weiß-rote Team trotzte den Bedingungen und sorgte für zwei Siege und zwei fünfte Plätze im Kampf gegen die Uhr.
In der Klasse der H4-Handbiker unterstrich Frühwirth seine Klasse in dieser Disziplin und sauste im Regenbogentrikot und einem Schnitt von 38,77 km/h zum Sieg. 17 Sekunden nahm er dabei dem deutlich jüngeren Schweizer Fabian Recher ab, der US-Amerikanber Travis Gärtner landete mit 1:20 Minuten Rückstand auf dem dritten Rang. Knapp dahinter wurde der Tiroler Alexander Gritsch Fünfter.
Pech hatte Cornelia Wibmer bei den Frauen der H4-Klasse. Die Salzburgerin bog nach dem Start falsch ab und verlor viel Zeit dabei. Sie kämpfte sich aber ins Ziel und eröffnete die Saison als Fünfte beim Sieg der Norwegerin Suzanna Tangen.
Für den zweiten Sieg des Tages aus rot-weiß-roter Sicht sorgte dann Steinbichler in der T2-Klasse der Tricyclisten. Der Oberösterreicher, der bei den letzten Weltmeisterschaften Silber im Straßenrennen und Bronze im Zeitfahren holte, fuhr in Chiang Mai in einer eigenen Liga. Auf dem Parcours fuhr er 1:30 Minuten schneller als der Zweitplatzierte Dennis Connors aus den Vereinigten Staaten. Der Chinese Lurong Duji folgte mit einem Rückstand von fast zwei Minuten auf Rang drei.
Für das heimische Quartett folgen am Sonntag dann noch die Straßenrennen.
Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband






