Michael Hettegger landet im Junioren-Straßenrennen auf Rang 13

Ganz gut präsentierte sich auch das Trio im Straßenrennen der Junioren am Vormittag. Während Heimo Fugger schon früh sich unter die Ausreißer mischte, versuchten sich die beiden Oberösterreicher Valentin Hofer und Michael Hettegger so lange es ging an die Favoriten zu hängen. Am Ende landete Hettegger knapp außerhalb der Top Ten als bester Österreicher.

„Ich bin sehr zufrieden, weil es meine erste WM war. Platz 13 hört sich nicht so schlecht an. Es war eine tolle Kulisse zu fahren, aber auch sehr hart von den Temperaturen. Ich hätte längere Anstiege benötigt, musste teilweise schon früh abreisen lassen, konnte mich aber wieder ran kämpfen. Ein etwas technischer Parcours wäre mir mehr entgegengekommen, auch das Kopfsteinpflaster war neu für mich, habe ich aber ganz gut meistern können“, bilanzierte der 17-Jährige.

Auf Platz 22 erreichte Valentin Hofer den Zielstrich: „Ich war bis zum vorletzten Anstieg mit dabei, merkte aber, dass die Energie nachgelassen hat und die Beine nicht mehr so gut waren. Ich hätte vielleicht noch ein paar Führungen bei den Verfolgern machen sollen, dann wären wir wieder rangekommen. Unten waren wir beim letzten Anstieg wieder dran, aber wenn du in Schwierigkeiten bist, dann bist du auch gleich wieder weg. Der Kurs wäre mir gut gelegen, leider hatte ich nicht den besten Tag. Bei Eintagesrennen gehört auch ein wenig Glück dazu und ich wollte was probieren. Deswegen habe ich in den letzten Runden auch attackiert, versucht in Gruppen zu kommen, aber es hat nicht geklappt.“

Fugger fuhr das Rennen nach seinem frühen Angriff nicht fertig, bis zur Rennhälfte half er seinen Teamkollegen aber, da diese im Feld der Favoriten keine Nachführarbeit organisieren mussten: „Ich habe gewusst, wenn ich was werden will in dem Rennen, dann muss ich was probieren. Dass es die erste Attacke war, ist einfach so passiert. Wir waren gute dreieinhalb Runden draußen, als dann das Feld das Tempo anzog, hat es nicht mehr gereicht. Die Attacke war aber gut, weil zumindest meine Teamkollegen nicht arbeiten mussten, hatten keinen Stress, weil wir die Gruppe besetzt hatten.“

 

Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband | Text: Peter Maurer / Fotos: Arne Mill

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