Im Rahmen des UCI-Kongress bei den Straßenrad-Weltmeisterschaften in Ruanda bekam das Burgenland den Zuspruch für die Austragung der UCI Gran Fondo Weltmeisterschaften 2029, welche auf der Strecke des Neusiedler See Radmarathon ausgetragen werden.
„Was ich zu Beginn der Übernahme des Neusiedler See Radmarathons einmal im Scherz gesagt habe, wird nun Realität. Wir haben den Zuschlag erhalten und uns gegen starke Mitbewerber, durchgesetzt. Darauf können wir schon stolz sein. Jetzt geht es in die Abwicklung des Events. Auf diese Aufgabe mit meinem Team freue ich mich schon sehr“, schilderte Organisator Johannes Hessenberger.
Seit vier Jahren ist der Neusiedler See Radmarathon Teil des weltumspannenden Radmarathon-Netzwerks der UCI Gran Fondo World Series. Hierzu zählen etwa 30 Radmarathons aller fünf Kontinente. Dort können sich Radsportlerinnen und Radsportler jährlich für das WM-Finale Ende der Saison qualifizieren. Jetzt folgt mit Blick auf 2029 der nächste Schritt mit der Ausrichtung der Weltmeisterschaften.
Der Neusiedler See wird der zentrale Hot-Spot der Weltmeisterschaften werden. “Zusätzlich erwarten wir ab jetzt bis zur den Weltmeisterschaften steigende Besucherzahlen auch während der Jahre von potentiellen Starterinnen und Starter, die den Kurs kennenlernen wollen”, sagte Hessenberger. Mit der Nähe zu den Flughäfen Schwechat und Bratislava liegt die WM im Herzen Europas. Dadurch erwartet der Veranstalter noch größere Starterfelder als bei den Weltmeisterschaften der Vorjahre. “Für uns ist der Zuschlag ein Jackpot, denn tausende Hobbyathletinnen und -athleten aus unseren touristischen Kernmärkten werden 2029 und in den Jahren zuvor ins Burgenland kommen“, ergänzte Didi Tunkel, der Geschäftsführer des Burgenland Tourismus.
Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband





