Eine heiße Rennstunde wartete beim Cross-Country-Bewerb des European Youth Olympic Festivals, welches in dieser Woche in Nordmazedonien abgehalten wird. Am anspruchsvollen Parcours in Kumanovo, eingebettet in eine fast schon steppenartige Landschaft, landeten sowohl Sandra Pink als auch Ruben Friedl jeweils auf dem neunten Platz.
“Ich hatte mir ein Ergebnis unter den besten Zehn vorgenommen und das habe ich auch erreicht“, strahlte die 14-Jährige aus Ligist. Die Steirerin kämpfte sich gut durch den Kurs, der mit vielen Schwierigkeiten gespickt war und ließ sich nicht einmal durch ein kleines Malheur aus der Ruhe bringen.
“Ich hatte einen kleinen technischen Defekt, aber trotzdem war das Rennen gut. Ich bin sehr glücklich mit dem Resultat“, resümierte sie. Die Goldmedaille ging nach der Fahrzeit von einer guten Stunde an die Schweizerin Yaelle Klauser. Silber sicherte sich die Schwedin Lilly Temar und Bronze die Polin Natalie Pirog.
Eine gute Stunde später gab es dann durch den zweiten rot-weiß-roten Starter auch ein Top-Ten. Ruben Friedl, Bruder vom aktuellen Juniorenmeister Anatol, hielt lange Zeit gut mit und wurde Neunter beim Sieg des Belgiers Lars Peers. Silber ging an Frankreich und Lucas Rodriguez und der Slowene Lenart Dejak wurde Dritter.
“Nach einem schnellen Start bin ich lang mit ihnen mitgefahren, musste aber dann abreißen lassen“, erinnerte sich der 16-jährige Grazer, der ein wenig unter den heißen Temperaturen zu leiden hatte. “Die Hitze hat mich echt gefordert“, meinte er zu den erneut 35 Grad im Hochsommer Nordmazedoniens. “In Summe war das Rennen gut und ich bin zufrieden damit.“
Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband





