Fünfter Rang für Thomas Pechhacker beim Trial-Weltcup in der Schweiz

Eine Woche, nachdem er bei den Österreichischen Meisterschaften den Titel einfahren konnte, zeigte sich der Niederösterreicher Thomas Pechhacker auch im internationalen Vergleich top. Beim ersten Weltcupstopp seiner Sportart landete er in der Kategorie der 20-Zoll-Bereiften auf dem fünften Rang.

“Schon im Semifinale hatte ich diesen Rang und damit konnte ich die Position halten. Natürlich hätte ich auf mehr gehofft, aber es ist ein solider Start in die Weltcupsaison“, schilderte der Niederösterreicher, der ein Quintett an rot-weiß-roten Fahrern einführte, aber als einziger den Sprung ins Finale schaffte.

Dort waren es die Schlüsselstellen, also die ganz schwierigen Elemente, die dem früheren Weltmeister zu schaffen machten: “Auf den extrem schweren Hindernissen wurden Fehler umso mehr bestraft. Der Beginn des Finales verlief ganz gut, wobei ich ex aequo mit zwei anderen Fahrern auf Platz drei lag. Leider konnte ich in den nächsten Sektionen zu wenig Punkte sammeln um weiter vorne zu landen.“

Die restlichen vier Österreicher erreichten das Viertelfinale. “Ich fühlte mich sehr stabil am Bike und bin durchaus zufrieden mit meiner Leistung. Ich freue mich schon auf meine nächsten Einsätze im Weltcup“, erzählte Debütant Lukas Fraßl.

Simon Staufer fügte an: “Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden – das intensive Training zeigt Wirkung. Für die langen Sektionen werde ich nun gezielt an meiner Ausdauer arbeiten. In Polen zur zweiten Runde bin ich bereit, noch eine Schippe draufzulegen.“ Auch Dominic Grill zog kein unzufriedenes Resümee: “Die langen Sektionen machten mir etwas zu schaffen. Grundsätzlich bin ich aber zufrieden mit meiner Leistung und bin positiv gestimmt den Einzug ins Halbfinale beim nächsten Weltcup zu schaffen.“

Auch Routinier Alexander Pechhacker schaffte in der Kategorie 26 Zoll nicht den Aufstieg ins Halbfinale: “Grundsätzlich hatte ich ein gutes Gefühl am Fahrrad und konnte eine gute Leistung in manchen Abschnitten zeigen. Im Verlauf des Rennens musste ich aber leider mit Arm Pump kämpfen. Dies verhinderte, dass ich weitere wertvolle Punkte für den Einzug ins Halbfinale sammeln konnte.

 

Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband | Text: Peter Maurer | Fotos: Javier Martinez de la Puente

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