win2day BSL: Meister zittert sich gegen Schlusslicht zum Sieg / Wels fixiert Top-6

Der Samstag des 18. Spieltags in der win2day Basketball Superliga brachte klare Favoritensiege in St. Pölten und Eisenstadt sowie ein Derby in Fürstenfeld, das bis zur letzten Sekunde auf Messers Schneide stand. Während die Raiffeisen Flyers mit einem souveränen Auftritt frühzeitig ihr Top-6-Ticket lösten, mussten die UNGER STEEL Gunners beim sieglosen Schlusslicht bis zum Buzzer zittern. Für klare Verhältnisse sorgten die Bulls bei den Dragonz.

Die Flyers ließen in St. Pölten keinen Zweifel an den Kräfteverhältnissen. Der Cupsieger kontrollierte die Partie von Beginn an, dominierte die Rebounds und hielt die jungen Gastgeber in jedem Viertel unter 17 Punkten. Trotz ungewöhnlich vieler Ballverluste (24) war der Klassenunterschied an diesem Abend klar erkennbar, angeführt von einem erneut vielseitigen Marcus Azor (21 Punkte, 8 Assists).

Alle zehn eingesetzten Welser trugen sich in die Scorerliste ein. Mit dem deutlichen Auswärtssieg fixierten die Flyers vorzeitig den Top-6-Platz und damit die neunte Playoff-Teilnahme in Folge. Azor brachte es auf den Punkt: „Wir wollten unsere Identität zeigen – schnell und aggressiv in der Defense. Damit haben wir den Top-6-Platz fixiert, aber damit sind wir noch nicht zufrieden.“

Kantersieg auch für die Bulls

Ein Fehlstart der Dragonz entschied die Partie früh zugunsten der Bulls. Kapfenberg setzte sich bereits in der ersten Halbzeit deutlich ab und baute den Vorsprung im dritten Viertel auf bis zu 28 Punkte aus. Während bei den Bulls sieben Spieler neun oder mehr Zähler beisteuerten, lastete die Offensive der Dragonz nahezu ausschließlich auf Sead Hadzifejzovic (26 Punkte).

Die Bulls kontrollierten Rebound und Tempo, Eisenstadt traf nur 18 Prozent von außen und leistete sich zu viele Ballverluste. „Sehr solide Teamleistung über 40 Minuten“, resümierte David Vötsch. Kapfenberg machte damit den nächsten Schritt Richtung Playoffs, die Dragonz müssen nach dem Kaderumbruch „aus solchen Situationen lernen“, befand Headcoach Felix Jambor nach Spielende.

Meister muss sich lange plagen 

Tabellenletzter gegen Spitzenreiter und dennoch ein Thriller. Fürstenfeld brachte den Meister mit großer Energie und einer späten Aufholjagd ins Wanken. Oberwart tat sich ohne den verletzten Kapitän Sebastian Käferle schwer, leistete sich viele Turnover, hielt die Panthers aber letztlich mit Reboundstärke und Effizienz aus dem Feld auf Distanz.

Sieben Sekunden vor Schluss glichen die Panthers zum 71:71 aus, ehe Neuzugang Ian Martinez nicht zu halten war und mit dem entscheidenden Korb den 73:71-Sieg fixierte. „Auch solche turbulenten Spiele muss man gewinnen“, meinte Gunners-Coach Horst Leitner. Die Burgenländer bleiben damit Tabellenführer, während Fürstenfeld trotz erneut starker Leistung weiter auf den ersten Saisonsieg wartet.

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Text- und Bildquelle: Österreichischer Basketballverband

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