Zum Auftakt der Zwischenrunde setzte der UBSC Raiffeisen Graz ein Ausrufezeichen und fertigte die Raiffeisen Flyers Wels mit 100:72 ab. Die Steirer entschieden die Partie praktisch schon vor der Pause (48:27) und knüpften damit an den klaren Heimsieg aus dem Herbst an. Angeführt von stark aufgelegten Legionären traf Graz hochprozentig – 47 Prozent von der Dreierlinie – und dominierte über weite Strecken das Geschehen. Zach Laput (24 Punkte), Peyton Gerald (21), Nicholas Lynch (15/11 Rebounds) und Tevin Brewer (13/12 Assists) prägten das Spiel.<
Die Flyers fanden am Samstag nie zu ihrer gewohnten Intensität, präsentierten sich untypisch schwach am Rebound und blieben offensiv vieles schuldig. Auch MVP-Kandidat Marcus Azor blieb lange blass. „Ich kann meiner Mannschaft nur gratulieren, natürlich ist es etwas überraschend, dass wir nach den letzten Partien so hoch gewinnen. Jetzt müssen wir so weitermachen“, zeigte sich Graz-Coach Ervin Dragsic zufrieden mit der Reaktion seines Teams.
Pils als sechster Mann „on fire“
Im Kellerduell der Qualifikationsrunde durften die Panthers Fürstenfeld über ihren zweiten Saisonsieg jubeln. Gegen die COLDAMARIS Eisenstadt Dragonz setzten sich die Steirer mit 85:74 durch und stellten bereits in Viertel zwei und drei die Weichen auf Erfolg. Filip Bjelanovic überzeugte mit 22 Punkten, 11 Rebounds und 8 Assists, während Valentin Pils starke 28 Zähler von der Bank beisteuerte (6/11 aus der Distanz).
Eisenstadt fehlte es vor allem an Tiefe und Effizienz – nur 50 Prozent von der Freiwurflinie und 21 Prozent von außen waren letztlich zu wenig. „Unfassbarer Kampf meiner Mannschaft, wir haben das Spiel im Prinzip zu sechst zu Ende gespielt“, lobte Panthers-Headcoach Pit Stahl sein Team. Dragonz-Coach Felix Jambor dagegen kritisch: „Wenn man so Basketball spielt wie wir, kann man nicht gewinnen.“
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Text- und Bildquelle: Österreichischer Basketballverband





