Das ÖTV-Talent holt in Most (Tschechien) im Einzel und im Doppel mit Jakob Mittermayr jeweils die Bronzemedaille.
Bloß zwei Wochen nachdem er als erster Österreicher sensationell den Wimbledon-U14-Bewerb gewonnen hatte, hat Moritz Freitag gleich das nächste Ausrufezeichen gesetzt. Die rot-weiß-rote Nachwuchshoffnung hat letztes Wochenende bei den 2025 European Junior Championships in der Altersklasse U14 in Most gar zwei Bronzemedaillen erobert – im Einzel und im Doppelbewerb mit seinem Landsmann Jakob Mittermayr.
Pagonis gelingt Wimbledon-Revanche
Freitag präsentierte sich dabei in der tschechischen Industriestadt abermals von seiner besten Seite. Mit insgesamt nur 15 Gameverlusten brauste der drittgereihte Steirer über seine ersten vier Hürden (darunter zwei gesetzte Gegner) hinweg und bis ins Semifinale. Dort kam es zu einer Neuauflage des Wimbledon-Finales gegen den topgereihten Rafael Pagonis, den er auf dem Heiligen Rasen im vierten Duell erstmals besiegt hatte. Nicht so diesmal: Pagonis konnte sich durch ein 7:6, 2:6, 6:1 auf Sand revanchieren und letztlich als erster Grieche überhaupt den U14-EM-Titel einfahren. Mittermayr hingegen war nach einem 6:0-6:0-Auftakterfolg in Runde zwei, trotz tapferer Gegenwehr, mit 3:6, 4:6 gegen den viertgereihten, späteren Halbfinalisten Max Lorincik (Slowakei) ausgeschieden.
Auch zusammen lief es für Freitag/Mittermayr zunächst bestens, das zehntgereihte Duo konnte unter anderen die Nummern sechs und drei der Setzliste bezwingen und schaffte es ebenfalls ohne Satzverlust in die Vorschlussrunde. Dort war das Spielglück allerdings nicht auf der Seite des Steirers und des Oberösterreichers, der mit dem neuen Schuljahr im ÖTV-Leistungszentrum Südstadt trainieren wird. Denn Freitag/Mittermayr unterlagen den topgesetzten Deutschen Luys Calin und Lucas Ariel Herrera Sanchez hauchdünn mit 3:6, 6:1 und 9:11 im Match Tiebreak, nach zwei vergebenen Matchbällen. Ihre Bezwinger holten sich danach Platz eins ab.
Text- und Bildquelle: Österreichischer Tennisverband





