Weltcupauftakt für das heimische Bahnteam in Down Under

In Perth in Australien findet der ersten von drei Weltcupstopps auf der Bahn statt und die rot-weiß-roten Farben vertreten dort ein Wiener Duo bestehend aus Maximilian Schmidbauer und Raphael Kokas. Während Schmidbauer in dieser Saison schon die Europameisterschaften in den Beinen hat, ist es für Kokas das Comeback nach einem Ermüdungsbruch, den er sich vorigen November zuzog.

“Den Bruch habe ich mir beim Laufen zugezogen, aber mittlerweile sind alle Einrisse wieder verheilt und die Ödeme ausgeheilt. Ich stehe erst seit vier Wochen wieder voll im Training“, berichtete Kokas, der gemeinsam mit Schmidbauer im Madison bei den Olympischen Spielen in Paris die rot-weiß-rote Paarung bildete. Er wird beim ersten Weltcup das Eliminationsrennen am Freitag und das Madison mit Schmidbauer am Sonntag bestreiten.

“Die Basis des Trainings der vergangenen Jahre ist da und auf die muss ich jetzt auch zurückgreifen. Das spezifische Bahntraining haben wir jetzt in Australien gemacht. Ich sollte ausgeruht in die Rennen gehen, aber der Respekt nach der Verletzungspause ist da“, meinte Kokas, der im Madison nicht nur mit Schmidbauer bei den Olympischen Spielen in Paris am Start stand, sondern 2023 auch U23-Europameister mit ihm wurde. 2024 verteidigte er in dieser Disziplin sogar den Titel, damals mit Tim Wafler.

“Nach der Verletzungspause weiß ich natürlich nicht, wo ich stehe. Immerhin war ich zwölf Wochen lang gar nicht am Rad, fünf davon sogar nur auf Krücken unterwegs. Dementsprechend ist Nervosität vorhanden, denn wir wollen im Madison ein gutes Resultat einfahren“, fügte Kokas an. Die drei Weltcups sind vor allem mitentscheidend für die Qualifikation für die Weltmeisterschaften im Oktober in Shanghai. Diese eröffnet auch die Qualifikationsphase für die Olympischen Spiele in Los Angeles, wo im Vergleich zu Paris noch ein Team weniger am Start stehen wird. Waren es 2024 15 Zweierteams, so sind für Los Angeles nur 14 vorgesehen.

“Ich habe gute Erfahrungen mit Raphi und ich denke, dass es ein gutes Rennen werden kann“, blickte Schmidbauer voraus, der gleich direkt nach den Europameisterschaften in Konya nach Australien weiterflog und sich dort auf den Weltcup vorbereitete. “Das Wetter war perfekt für das Training und die finale Vorbereitung war gut. Ich bin motiviert und hoffe darauf, dass wir die nötigen Zähler für die WM-Quali nun gleich bei diesem Weltcup einfahren können“, so Schmidbauer, der am Samstag auch das Omnium bestreiten wird.

 

Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband

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