Weltcup-Generalprobe liefert wertvolle Erkenntnisse für die WM

Der letzte Weltcup vor den Weltmeisterschaften ist Geschichte: Österreichs Rhythmische Gymnastinnen nutzten den hochkarätig besetzten Wettkampf in Mailand als Generalprobe für den Saisonhöhepunkt von 12. bis 16. August in Frankfurt. Vor allem die neu formierte Gruppe sammelte bei ihrem ersten gemeinsamen internationalen Auftritt wertvolle Erfahrungen.

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Julie Neumann war die erst 16-jährige Ksenia Dvornyak kurzfristig ins Team gerückt und stand nach nur zwei Wochen gemeinsamer Vorbereitung erstmals auf der Weltcup-Bühne. Die österreichische Formation mit Anna Scheidl, Mariia Filatova, Alina Razinkova, Viola Preiml, Magdalena Pamminger und Dvornyak belegte Rang 31.

Blick nach vorne

„Wir haben unser Bestes gegeben, auch wenn uns der Ausfall von Julie zurückgeworfen hat. Das Ergebnis entspricht zwar nicht unseren Erwartungen, trotzdem nehmen wir viele wertvolle Erfahrungen mit und freuen uns schon jetzt darauf, bei der Weltmeisterschaft wieder alles zu geben“, lautete das Resümee der rot-weiß-roten Gruppe.

Trainerin Luchia Egermann lobte die Debütantin: „Wir hatten nach der kurzen Vorbereitungszeit nicht allzu hohe Erwartungen. Ksenia hat ihre Aufgabe hervorragend gemeistert und sich nahtlos ins Team eingefügt. Jetzt gilt es, die nächsten Wochen bis zur WM intensiv zu nutzen.“

Gemischtes Fazit von Sytnikova und Mironskaya

Im Einzel setzte Serafyma Sytnikova das rot-weiß-rote Ausrufezeichen. Mit dem Band erzielte sie mit 25.350 Punkte ihre höchste internationale Wertung und wurde 32. Nach Verlusten in den übrigen drei Übungen belegte sie im Mehrkampf Rang 65. „Ich war schon viel sicherer und ruhiger als in Sofia und habe Fortschritte gemacht. Ich werde weiter hart trainieren, um mich weiter zu verbessern“, sagte Sytnikova.

Arina Mironskaya erwischte einen schwierigen ersten Wettkampftag und musste in ihren ersten beiden Übungen Verluste hinnehmen. Am zweiten Tag präsentierte sie sich deutlich stabiler und zeigte sowohl mit Reifen als auch mit Ball fehlerfreie Kürübungen. Im Mehrkampf belegte Mironskaya Rang 70. „Am ersten Tag war ich sehr nervös, am zweiten Tag konnte ich dann meine Leistungen zeigen“, erklärte die Gymnastin.

Mit den Erkenntnissen aus Mailand richtet sich der Fokus nun auf die Weltmeisterschaften in Frankfurt, wo in wenigen Wochen der Saisonhöhepunkt ansteht. Österreich ist mit der Gruppe und einer Gymnastin im Einzel, die noch nominiert wird, vertreten.

 

Text- und Bildquelle: Turnsport Austria

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