Vienna in Macau nach zwei 3×3-„Krimis“ auf Platz zehn

Österreichs 3×3-Profis mussten beim World-Tour-Masters in Macau bereits nach der Gruppenphase wieder die Heimreise antreten. Das Team Vienna mit Nico Kaltenbrunner, Matthias Linortner, Quincy Diggs und Toni Blazan unterlag in Pool A Ub (Serbien) sowie „Gastgeber“ Cotai (Macau) jeweils knapp mit 19:21. Die Serben gingen erst acht Sekunden vor Ende in Führung, gegen Macau kam die Aufholjagd des ÖBV-Quartetts, das beim Turnier in Fernost vom „Olympic Solidarity“-Programm und dem Österreichischen Olympischen Comité (ÖOC) unterstützt wurde, zu spät. Das Aus in der Gruppenphase bedeutet für Vienna Rang zehn. Die Ambitionen, beim World-Tour-Finale der besten zehn Teams in Rio de Janeiro (12. & 13. Dezember) dabei zu sein, haben dadurch einen Dämpfer erlitten.

Gegen die Weltranglisten-Ersten aus Serbien sahen die Wiener rund eine Minute vor Schluss wie die sicheren Sieger aus. Angeführt von den Superstars Strahinja Stojacic und Marko Brankovic (je acht Zähler) drehte Ub den 16:19-Rückstand aber noch um. Toni Blazan (9) war bei den Österreichern bester Werfer.

Die Ausganglage für die rot-weiß-roten Basketballer war dennoch gut. Ein Sieg im zweiten Spiel gegen Cotai (Macau) hätte zum Aufstieg ins Viertelfinale genügt. Doch auf Seiten der Lokalmatadoren hatte vor allem Stanislav Sharov, der es allein auf zwölf Zähler brachte, etwas dagegen. Top-Scorer Diggs (7) und seine Teamkollegen starteten zwar eine Aufholjagd – zwei Minuten vor Schluss stand es dann 19:19 – doch Sharov besiegelte schlussendlich mit einem Distanzwurf die 19:21-Niederlage und das Aus des Team Vienna.

Die Österreicher verpassen durch den zehnten Platz in Macau den Sprung in die Top-10 der World-Tour-Tabelle. Nur die besten Zehn haben beim Final-Turnier im brasilianischen Rio de Janeiro (12. und 13. Dezember) einen Fixplatz. Die wohl letzte Chance auf Punkte bietet sich beim Masters in Hong Kong (28. und 29. November). Dafür müssen sich die Wiener aber über das Challenger-Turnier in Belo Horizonte (7. und 8. November) erst noch qualifizieren.

 

Text- und Bildquelle: Österreichischer Basketballverband

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