Vetter kratzt am Weltcup-Podest

WM-Starter Gino Vetter ist in Szombathely nur hauchdünn an seiner ersten Weltcup-Medaille vorbeigeschrammt. Der Vorarlberger belegte am Sonntag im Reckfinale mit 12.800 Punkten Rang vier, lediglich 0,033 Zähler fehlten auf Bronze. Martin Miggitsch, der am Vortag am Boden Bronze gewonnen hatte, schloss das Sprungfinale mit 13.016 Punkten auf Platz sieben ab.

Vetter zeigte am Reck erneut seine erschwerte Übung und musste sich im Kampf um das Podest denkbar knapp geschlagen geben. „Eine Kleinigkeit, bei der er die Arme ein bisschen gebeugt hat, hat ihm am Ende den dritten Platz gekostet“, erklärte Nationaltrainer Michael Fussenegger. „Dennoch kann Gino mit dem Wochenende und seinen Auftritten sehr zufrieden sein.“ Den Sieg holte der Brasilianer Arthur Mariano mit 14.133 Punkten.

Miggitschs zwei Sprünge wurden mit 13.033 und 13.000 Punkten bewertet, daraus ergab sich ein Schnitt von 13.016. „Martin hat beide Sprünge wieder gut hingestellt. Diesmal waren die Schritte bei der Landung ein bisschen größer, aber trotzdem hat er seine Sprünge wieder abgeliefert“, sagte Fussenegger. Der Sieg ging mit 14.016 Punkten an den Bulgaren Daniel Trifonov.

Mit vier Finalteilnahmen und einer Bronzemedaille fiel die rot-weiß-rote Bilanz in Szombathely positiv aus. „Alles in allem war es ein gutes Wochenende. Die Jungs haben ihre Leistung gebracht und ich glaube, wir können zufrieden heimfahren“, resümierte Fussenegger. Für den österreichischen Höhepunkt hatte Miggitsch bereits am Samstag mit Bronze am Boden gesorgt.

 

Text- und Bildquelle: Turnsport Austria

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