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Tolle Mädchen U14 werden in Loano Vizeeuropameisterinnen

Das ÖTV-Team legt gar in der Finalrunde der European Summer Cups nach der Qualifikation fürs Weltfinale nach.

Österreichs Nachwuchs ist in der vergangenen Woche bei den European Summer Cups ein historischer Erfolg geglückt. Zum ersten Mal seit dem Jahr 2010 (nicht wie zunächst fälschlich berichtet 2004 – wir bedauern den Fehler), als Julia Grabher, Elba Kasum und Jaqueline Zagler Rot-weiß-rot bei den ITF World Junior Tennis Finals vertreten und Platz 15 belegt hatten, hat sich eine heimische Mädchen-U14-Auswahl wieder fürs Weltfinale qualifizieren können. Doch dem nicht genug: Nachdem Lea Haider-Maurer, Kara Fronek und Anna Pircher dies mit dem ersten Platz in der Qualifikationsrunde im französischen Cabourg (30. Juni bis 2. Juli) und dem Erstrundencoup bei der Finalrunde in Loano (5. bis 7. Juli) vollbracht hatten, schaute in Italien letztlich gar der Vizeeuropameisterinnentitel heraus. Ein bemerkenswertes Abschneiden.

Auch Prestigeduell gegen Deutschland gewonnen

Österreichs Mädchen hatten am Freitag mit einem 2:1 gegen die Slowakei den zunächst entscheidenden Sieg gefeiert, der den Sprung zum Weltfinale bedeutet hatte. ÖTV-U14-Nationaltrainer Franz Kresnik sah darin „einen Riesenerfolg und sicher das Beste, was uns in den letzten zehn Jahren, seit ich den U14-Bereich damals übernommen habe, so gelungen ist.“ Die ÖTV-Girls legten allerdings noch nach und gewannen im Halbfinale am Samstag dann auch das Prestigeduell gegen Deutschland mit 2:1 – eine Begegnung, die Kresnik mit einer 50:50-Chancenverteilung gesehen hatte. Wieder war die Entscheidung bereits in den Einzelpartien, die Pircher und Haider-Maurer jeweils in zwei Sätzen holten, gefallen.

Erst durch Tschechien hauchdünn gestoppt

Nur mit dem krönenden Abschluss sollte es letztlich knapp nicht klappen. Kresnik hatte, trotz der so häufigen tschechischen Dominanz im Nachwuchsbereich, auch im Endspiel Chancen gegen Österreichs Nachbarland gesehen. Tatsächlich setzte sich Pircher beim Eröffnungssingle gegen Katerina Zajícková klar mit 6:2, 6:2 durch und sorgte hiermit für die 1:0-Führung. Nachdem Haider-Maurer darauf gegen Jana Kovacková mit 0:6, 1:6 das Nachsehen hatte, wurde der Europameisterinnentitel im Doppel vergeben. Hier sicherten Kovackova/Zajícková Tschechien mit einem 6:3, 2:6 und 10:6 im Match Tiebreak gegen Fronek und Pircher den Sieg. Der herausragenden Leistung des heimischen Nachwuchs tat dies freilich keinen Abbruch. Mit dementsprechend breiter Brust können die ÖTV-Girls also in die ITF World Junior Tennis Finals vom 5. bis 10. August 2024 in Prostejov gehen.

Text- und Bildquelle: Österreichischer Tennisverband

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