Tobias Kahofer 19. beim Parkour-Weltcup in Frankreich

Nach dem Parkour-Weltcup am 30. Mai 2025 in Montpellier (F) erlebte man Österreichs Tobias Kahofer (Foto) ordentlich sauer: Die Jury hatte die bestens gelungene Landung seiner Höchstschwierigkeit „Wall Double Back Flip“ nicht sehen können, gab die dafür vorgesehenen Punkte daher nicht. Das warf Kahofer aus den Top Ten – die er sonst erstmals erreicht hätte – zurück auf Platz 19.

Wenn man es positiv betrachtet, war das ein wichtiges Lehrgeld-Zahlen und Erfahrung-Sammeln für die Zukunft. Aus Fan-Perspektive ist es allerdings schon sehr seltsam, dass es bei einem Weltcup eine offizielle Wettkampfstrecke gibt, die so schlecht angelegt ist, dass die Jury nicht alles sehen kann – und dass dazu vorab auch keine Information an die Sportler*innen rausgeht.

Kahofer: „Für mich war das etwas seltsam und skurril, dieses System sollte geändert werden. Aber besser jetzt darauf aufmerksam geworden, als im Sommer bei den World Games. Ich kann mich über den 19. Platz daher nicht wirklich freuen. Aber es ist wie es ist. Ohne das Judging-Thema wäre es der zehnte Platz geworden und so finde ich einfach schön, zu sehen, dass es grundsätzlich bergauf geht – und dieses positive Gefühl versuche ich mitzunehmen.“

 

Text- und Bildquelle: Turnsport Austria

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