Sprint-Duell Yohan Blake gegen Markus Fuchs in Eisenstadt

Mit einer Bestzeit von 9,69 s, aufgestellt 2012 in Lausanne (CH), ist Blake hinter seinem Landsmann und Weltrekordhalter Usain Bolt (9,58 s) der zweitschnellste 100-m-Läufer der Geschichte. Der Steckbrief des 34-Jährigen ist mehr als beeindruckend: Zwei Mal 4×100-m-Olympiasieger (2012, 2016), Olympia-Silber 2012 über 100 m und 200 m, WM-Gold über 100 m in Daegu 2011 (nach Fehlstart-DQ von Bolt) und 4×100-m-Gold ebenfalls dort.

Beeindruckende Konstanz von Blake auf hohem Niveau

Die größten Erfolge Blakes liegen schon einige Jahre zurück, zum „alten Eisen“ ist der Jamaikaner aber sicherlich nicht zu zählen, was auch ein Blick auf seine Saisonbestzeiten der letzten Jahre zeigt. Auch im Vorjahr war seine Konstanz auf hohem Niveau beeindruckend. Er lief 2023 insgesamt zwölf 100-m-Rennen, wobei er seine Saisonbestzeit in Leverkusen (GER) am 29. Juli mit 10,01 s (+0,2) markierte. Seine langsamste Zeit zeigte er justament bei den Jamaikanischen Meisterschaften, wo er am 6. Juli mit einer Zeit von 10,31 s (+0,7) im Vorlauf ausschied und somit seine WM-Träume begraben musste. In sieben seiner zwölf 100-m-Läufe des Jahres 2023 lief Blake schneller als Markus Fuchs‘ Bestzeit von 10,08 s. Österreichs Rekordhalter wird am 22. Mai in der Leichtathletikarena Eisenstadt also mehr als gefordert sein. „Es ist richtig cool, dass Yohan Blake hier am Start ist. Er ist ein sicher sehr, sehr schneller Konkurrent, das spornt mich nochmals extra an“, kommentierte Fuchs das bevorstehende Duell im Zuge des gestrigen Pressetermins.

Yohan Blake über das Duell mit Markus Fuchs: „Das dürft ihr nicht verpassen!“

„Hallo an alle, mein Name ist Yohan Blake. Ich bin der zweitschnellste Mann der Welt und freue mich, in Eisenstadt gegen Markus Fuchs zu laufen. Das dürft ihr nicht verpassen“, sagte Yohan Blake gestern in seiner Video-Botschaft, die bei der gestrigen Pressekonferenz eingespielt wurde.

Hudson, Weißhaidinger, Pallitsch und Bredlinger am Start

Die weiteren Highlights erläutert BLV-Präsident Rolf Meixner: „Neben dem absoluten Sprint-Superstar und dem Rennen gegen Fuchs wird es vor allem auch im Stabhochsprung Außergewöhnliches geboten“. Im Damen-Speerwurf wird Victoria Hudson (SVS-Leichtathletik) auf die Berlin-2018-Europameisterin Christin Hussong (GER) treffen. Caroline Bredlinger (LT Bgld Eisenstadt) ist ebenfalls am Start und will ihre Chance auf eine Qualifikation für die Europameisterschaft in Rom nutzen. Ebenso wird Lukas Weißhaidinger (ÖTB-LA OÖ) im Diskuswurf wieder auf Weitenjagd gehen. 1500-m-Hallenrekordler Raphael Pallitsch (SVS-Leichtathletik), der unweit Eisenstadts aufgewachsen ist, möchte mit einer Top-Zeit wichtige Punkte für die Olympia-Qualifikation anschreiben. Für Hochspannung aus heimischer Sicht ist jedenfalls gesorgt.

Auch in der Event-Präsentation werden die nächsten Schritte gesetzt. Die Video-Wall-Fläche im Stadion wird mehr als verdreifacht. Es wird Zeitlupeneinspielungen, Backgroundinformationen und Showelemente geben. Erstmals werden die Tickets auch über die Plattform Ö-Ticket verkauft.

Text- und Bildquelle: Österreichischer Leichtathletik-Verband

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