Es war nicht das Finale nach dem Wunsch für Thomas Pechhacker bei den Urban Cycling Weltmeisterschaften in Riyadh in Saudi-Arabien. Der frühere Weltmeister hatte wieder einmal den Sprung unter die Top sechs geschafft in der Kategorie der Fahrer mit 20-Zoll-Rädern, erwischte dann aber keinen guten Tag. Schlussendlich landete er auf dem sechsten Rang, nachdem er im Finalrun mehr Probleme mit dem Kurs hatte, als noch in der Runde davor.
„Leider hatte ich eine Erkrankung vor dem Weltmeisterschaften erlitten. Angesichts der heißen Temperaturen und dem fordernden Kurs war das nicht hilfreich. So war am Finaltag einfach nicht mehr drinnen“, berichtete der Niederösterreicher aus der Hauptstadt Saudi-Arabiens. „Unser Physio hat zwar einen sehr guten Job gemacht, aber ich habe mich vor dem Wettkampf noch immer wie ein 80-Jähriger gefühlt“, fügte er an.
Pechhacker konnte im Finale keine, wie noch Tags zuvor, perfekten Sektoren absolvieren und kämpfte mit den schwierigen Elementen im Finale. Am Ende erzielte er nur halb so viele Punkte wie der neue Weltmeister Alejandro Montalvo aus Spanien. Die Spanier dominierten das Finale der 20-Zoll-Klasse, holten neben Gold auch Silber durch Eloi Palau und deren Teamkollege Borja Conejos verpasste als Vierter nur knapp die Bronzemedaille. Diese holte sich der Finne Niilo Stenvall.
Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband





