Sanremo als Auftaktort für eine hoffentlich gute Downhill-Saison

An der Ligurischen Küste in Sanremo startete das Downhillteam von Cycling Austria mit einem Trainingslager in die neue Saison und die Truppe rund um Nationaltrainer Philipp Podbrecnik fand dort ideale Bedingungen vor, um sich auf die anstehenden Weltcups und Großereignisse wie Welt- und Europameisterschaften vorzubereiten.

Zehn Athlet:Innen, darunter Medaillengewinner wie Andreas Kolb, Rosa Zierl, Emma Bindhammer und Lina Frener nutzten die vielen und abwechslungsreichen Trails. “Es stand vor allem viel Techniktraining am Programm und wir haben speziell an der Linienwahl, aber auch am Kurvenspeed gearbeitet“, berichtete Podbrecnik, der vom Silbermedaillengewinner der Weltmeisterschaften 2020 in Saalfelden-Leogang, David Trummer, unterstützt wurde.

“Vor allem für die jungen Athletinnen und Athleten ist es sehr wichtig, weil sie von der Erfahrung von David und Andi extrem profitieren können. Wir haben auch drei Tage für eine Rennsimulation genützt und ein Weltcupwochenende durchgespeilt“, schilderte er weiter. Eindrücke, die vor allem den neu ins Team gekommenen Athlet:Innen, aber auch jenen wie Bindhammer oder Oliver Vogl, die 2026 in die Elite aufgestiegen sind, helfen sollen, leichter den Anschluss an die Weltelite zu finden.

Zum vierten Mal in Folge ging es nach Sanremo, wo zu dieser Jahreszeit gute Bedingungen herrschen. “Wir hatten auch wirklich Glück mit dem Wetter, weil es kaum Niederschlag gab“, fügte Podbrecnik an. Hilfe gab es auch vor Ort mit dem italienischen Profi Loris Revelli. “Er kümmerte sich mit seiner Familie auch immer um die Transfers um die Trails zu erreichen und sie haben uns wirklich perfekt unterstützt.

“Wichtig war uns vor allem an den Basics zu arbeiten, denn diese müssen einfach sitzen, damit man im Weltcup vorne mithalten kann und wirklich die Sektionen nach für nach gut abrufen kann. Die Stimmung war gut und jetzt heißt es bis zu den Weltcups zum einen gesund bleiben und sich körperlich in Bestform zu bringen“, resümierte der Nationaltrainer abschließend.

 

Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband

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