Österreichs Frauen stehen aktuell bei der Tour de Feminin im Nationalteameinsatz in der Tschechischen Republik. Vier Etappen warten dort und die ersten beiden sind in der tschechisch-deutsch-polnischen Grenzregion bereits ausgefahren. Nach dem Teamzeitfahren am Donnerstag folgte am Freitag gleich ein richtiger Hammer mit einer 120 Kilometer langen Etappe, gespickt mit 2.500 Höhenmetern, auf der Katharina Sadnik den starken sechsten Rang belegte.
“Ich konnte eigentlich immer gut das Tempo der Besten am Berg gehen“, strahlte die Mountainbike-Spezialistin, die mit dem Nationalteam nun ihr erstes Etappenrennen bestreitet. Dass sie auch auf der Straße ein vielversprechendes Talent ist, zeigte sie bei ihren drei Auftritten in der Road Cycling League Austria, die sie allesamt gewann.
“Es macht riesig Spaß, vor allem auch im Team“, grinste die Kärntnerin, die nur knapp die Top fünf verpasste im Sprint der Gruppe der Favoritinnen in Krasna Lipa. 20 Fahrerinnen hatten sich auf dem hügeligen Kurs absetzen können, das Rennen war nicht nur geprägt von kalten Temperaturen, sondern auch ständigen Regengüssen.
“Es war richtig hart am Ende, aber ich bin froh, dass ich mich so gut durchgekämpft habe“, schilderte Sadnik“, die in der Gesamtwertung nun auf Platz 21 rangiert und sich mit einem guten Abschneiden noch weiter verbessern könnte in den nächsten Tagen. Franziska Ehrenreich war lange an der Seite der Kärntnerin zu finden und erreichte das Ziel in der zweiten großen Gruppe des Tages.
Auch die restlichen vier Nationalteamfahrerinnen erreichten den Zielstrich innerhalb der Karenzzeit, womit das rot-weiß-rote Team eines der wenigen ist, welches noch über einen vollen Kader verfügt für die finalen zwei Tage.
Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband | Peter Maurer, Josef Vaishar





