Rot-Weiß-Rote Titelkämpfe im Burgenland

Kommendes Wochenende ist das Burgenland Schauplatz von Österreichs Staatsmeisterschaften im Einzelzeitfahren und der Straße. Während im Vorjahr im Mühlviertel noch zahlreiche Hügel bewältigt werden mussten, sind heuer sprintstarke Beine gefragt.

Den Auftakt der Meisterschaftsrennen machen die Frauen, die am Freitag den 27.06. ab 15.00 Uhr, in ein 25,4 Kilometer langes Zeitfahren gehen. Als Titelfavoritinnen werden Anna Kiesenhofer und Christina Schweinberger gehandelt, die sich auch die Jahre zuvor schon etliche Male ein knappes Duell lieferten. Gespannt blickt man auch auf die U23-Athletin Tabea Huys. Die junge Tirolerin könnte für eine Überraschung sorgen und bestätigte ihre hervorragende Form vergangenes Wochenende bei den Österreichischen Meisterschaften am Berg auf der Axamer Lizum. Felix Großschartner, Patrick Gamper und Rainer Kepplinger sollten das Rennen der Männer bestimmen. Erstgenannter ist Titelverteidiger und nimmt das Double ins Visier. Gestartet wird bei der St. Martins Therme in Frauenkirchen. Von dort geht es süd-westlich zum Wendepunkt in der Marktgemeinde Apetlon und wieder zurück.

Ein pfeilschnelles Rennen wird auch am Sonntag erwartet, wo vor allem die Windverhältnisse eine entscheidende Rolle spielen könnten. Da sich im Laufe des Rennens kaum Höhenmeter summieren, deutet der Ausgang auf eine Sprintentscheidung hin. Dort wird alles auf Routinier Marco Haller blicken, der nach 2015 seinen zweiten Straßentitel einfahren könnte. Die Strecke ist dem Radsportler des Jahres 2024 jedenfalls auf den Leib geschnitten. Sie führt von Illmitz über Podersdorf nach Frauenkirchen. Von dort weiter nach Althof, Apetlon und nach 33,9 Kilometer sind die Teilnehmer:innen wieder zurück in Illmitz. Die Männer haben fünf Runden zu bewältigen, die Frauen drei Runden. Dort wird die größte Sprintstärke Kathrin Schweinberger zugesprochen. Mit ihren 28 Jahren könnte sie ihren dritten Meistertitel auf der Straße einfahren, nachdem sie 2020 und 2021 bereits erfolgreich war.

 

Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner