„Pertl-Power“ gab es heute beim Asiacup in Dexing (CHN). Lukas und Philip Pertl haben mit einem gemeinsamen Podiumsplatz etwas Besonderes geschafft. Nur der Neuseeländer James Corbett verhinderte einen österreichischen Doppeltriumph.
Nach solidem Schwimmen haben die beiden Salzburger gleich den Anschluss an die Führungsgruppe am Rad geschafft. Nach rund 5 Kilometern setzten sich die beiden Polizeisportler mit drei Kontrahenten ab und konnten bis zum Ende der Radstrecke rund zwei Minuten auf ihre Verfolger herausfahren.
„Wir haben vom Rennen viel erwartet und große Pläne gehabt. Wir haben ein Breakaway am Rad vorher geplant. Dass das dann so aufgeht ist einerseits lustig und zeigt, dass wir beide eine gute Form am Rad haben“, so Lukas, der ältere der beiden, der auch mit den schnellsten Wechseln im 47-köpfigen Teilnehmerfeld aufzeigen konnte. „Beim Laufen habe ich schon alles in die Waagschale gelegt. Ich bin es hart angegangen, habe aber dann schnell einsehen müssen, dass der spätere Sieger James Corbett heute schneller ist. Da habe ich heute den Kürzeren gezogen“, so Lukas Pertl weiter. Bruder Philip konnte sich auf den letzten 500 Metern noch gegen den Japaner Ren Sato erfolgreich durchsetzen und ebenfalls aufs Podium laufen.
„Es ist schon sehr besonders mit Luki am Podium zu stehen“, freut sich Philip. „Ein Podium ist immer geil, es sind wichtige Punkte und es macht einfach Spaß die Champagnerdusche mit seinem Bruder zu machen“, fügt Lukas an.
Text- und Bildquelle: Österreichischer Triathlonverband





