Es belegt die nach oben verschobenen internationalen Ansprüche in der österreichischen Kunstturner-Szene vielleicht am deutlichsten: Die für Paul Schmölzer selbst nach Fehlern enttäuschende Mehrkampf-Leistung der Weltmeisterschaft in Jakarta bedeutete gleichzeitig mit Rang 31 das drittbeste heimische Ergebnis seit dem Zweiten Weltkrieg.
Besser waren in den letzten mehr als 80 Jahren nur Willi Welt 1950 und Alexander Benda 2021 als jeweils 24. des WM-Mehrkampfs. Turnsport-Austria-Größen wie der heutige Sportdirektor Fabian Leimlehner (35.), Marco Baldauf (33.) oder Thomas Zimmermann (35.) waren in ihren besten Zeiten nur nahe an Schmölzers Platzierung 2025 in der Allrounder-/Königs-Kategorie herangekommen.
Direkt nach seinem WM-Wettkampf hatte Paul Schmölzer noch gemeint, dass das nicht sein bester Tag war und er sich mehr erwartet hätte. Mit der historischen Einordnung seines 31. Platzes konfrontiert, meinte der 22-jährige Vöcklabrucker nur trocken: „Oh wow cool. Es freut mich sehr, trotz meiner nicht perfekten Leistung ein relativ gutes Ergebnis erzielt zu haben… Für mich heißt es jetzt trotzdem weiter zu arbeiten damit nächstes Mal dann auch das Finale herausschaut.“
Detail-Informationen zur WM Kunstturnen Jakarta 2025
Text- und Bildquelle: Turnsport Austria | Simone Ferraro





