Österreichs Nationalteam auf der Jagd nach Überraschungen bei der Tour of the Alps

Zum zweiten Mal in Folge nimmt das heimische Nationalteam an der Tour of the Alps (2.Pro) teil. Wie schon vor einem Jahr nominierte Nationaltrainer Stefan Sölkner einen Mix aus erfahrenen Athleten sowie hoffnungsvollen Nachwuchsfahrern, die sich bei den fünftägigen Etappenrennen weiterentwickeln sollen.

„Die Tour of the Alps ist eines der größten Rennen für uns, wo wir mit den absolut besten Teams der Welt fahren. Das Rennen ist jedes Jahr besetzt wie ein großes WorldTour-Event und ein Highlight in unserem Jahresplan“, erzählte Sölkner, vor der am Montag beginnenden Rundfahrt, bei der eine Etappe nach Österreich führt und ein Tagesabschnitt vollständig auf dem heimischen Gebiet ausgetragen wird.

„Es gibt nicht viele Möglichkeiten, wo wir uns dem heimischen Publikum im Nationalteamtrikot präsentieren können, weswegen die Vorfreude bei allen Fahrern riesig ist“, weiß Lukas Pöstlberger, der selbst schon vier Mal die Tour of the Alps in seiner Karriere bestritt. Er wird als Road Captain und Teampapa das siebenköpfige Aufgebot anführen. „Das hat echt gut gepasst im Vorjahr mit den Jungs. Sie hatten zwar viel Respekt vor dem Fahren in einem solchen Feld, aber auch viel profitieren können“, blickte er auf die Premiere des Nationalteams vor einem Jahr zurück.

Mit dem jungen Oberösterreicher Benjamin Eckerstorfer und dem Steirer Martin Messner befinden sich zwei Debütanten im Aufgebot, das restliche Quintett stand schon zumindest einmal am Start des Rennens. Seine fünfte Teilnahme absolviert Hermann Pernsteiner, der gemeinsam mit Messner sich auf das Gesamtklassement konzentrieren will. Mit seinem Sieg beim Wörthersee Gravel präsentierte sich zuletzt auch Sebastian Schönberger in starker Form und der junge Niederösterreicher Sebastian Putz landete zuletzt bei einem U23-Rennen in Italien am Podium.

„Es warten viele schwere Bergetappen, das Highlight ist für uns sicherlich die Heimetappe rund Schwaz, wo es das Finale wirklich in sich hat. Im Gesamtklassement wird die Vorentscheidung am vorletzten Tag fallen“, so Sölkner, der auch dem jungen Tiroler Marco Schrettl an den ersten Tagen viel zutraut: „Die giftigen Anstiege könnten ihm gut liegen.“

Neben der Konzentration auf ein gutes Ergebnis in der Gesamtwertung, ein Fahrer in den Top 15 ist dort das angepeilte Ziel, will man sich auch wieder in den Fluchtgruppen präsentieren. „Im Vorjahr hatten wir jeden Tag einen Fahrer in der Gruppe des Tages, das wollen wir auch in diesem Jahr wieder versuchen“, so Sölkner abschließend.

Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband

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