Österreichs Downhiller beginnen Weltcupsaison an Erfolgsstätte

Unvergessen sind die Jubelbilder, die gerade einmal zehn Monate alt sind, als Valentina Höll und Andreas Kolb mit Gold und Silber bei den vergangenen Weltmeisterschaften ausgezeichnet wurden. Die Titelkämpfe der rasanten Abfahrtsspezialistinnen und -spezialisten fanden in Schottland, genauer gesagt in Fort William statt, wo nun in der folgenden Saison die neue Weltcupsaison eröffnet wird.

„So richtig gelegen ist mir die Strecke eigentlich nie, aber seit dem Vorjahr und dem Verlauf der Weltmeisterschaften, freue ich mich sehr auf meinen Einsatz“, erklärte Kolb. Der Steirer eroberte den Vizeweltmeistertitel und konnte 2023 auf seine erfolgreichste Saison im Weltcup zurückblicken. Starke Ergebnisse, an die er anschließen möchte, wie seinen Weltcupsieg in Saalfelden Leogang.

Vor knapp vier Jahren war mit David Trummer zuletzt ein Österreicher bei Weltmeisterschaften am Podium gestanden. Nach einer von Verletzungen geprägten Saison 2023 wollte der Steirer stärker zurückkommen als je zuvor, erlitt vor einem Monat aber wieder einen Rückschlag. Bei einer Trainingsfahrt ereilte ihn ein schwerer Sturz, weshalb er den Saisonauftakt verpassen wird.

Im März gehörte Trummer neben Valentina Höll zu den beiden Mentoren, die Österreichs Nationaltrainer Philipp Podbrecnik für den heimischen Nachwuchs mit ins Trainingslager nach Sanremo mitnehmen konnte. Das erfolgreiche Duo unterstützte ihn bei der Saisonvorbereitung für die zukünfitgen Stars. Die Salzburgerin, die ihren zweiten WM-Titel im Vorjahr einfahren konnte in der Elite, geht als Topfavoritin in die neue Saison.

Nach einem Radwechsel habe sie noch nie so viel Zeit im Winter am Rad verbracht, verriet sie zuletzt der Salzburger Krone. Über fünf Wochen bastelte sie in Übersee am richtigen Setup für die neue Saison, die am Wochenende nun in Schottland beginnt.

Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner