Österreich gewinnt den Masters Länderkampf in Ungarn

Was am Papier wie eine leichte Übung erscheinen mag ist das Ergebnis eines Teams von Individualisten, die natürlich Qualität mitbringen, aber vor allem mit Enthusiasmus alles fürs Team geben. 1500m und 5000m bei 35 Grad innerhalb von zwei Stunden auf Anschlag zu laufen,  vier Vollgas Auftritte über 100, 400, 4*100 und 4*400,
aus dem Ländle eine 1.800km Rundreise innerhalb von 60 Stunden, nur um die Staffel zu verstärken aus Tirol anzureisen, die Zähne trotz hartnäckiger Schmerzen zusammenbeißen, wo man einen Einzelstart sicher absagen würde – sollen nur ein paar Beispiele dafür sein.

Fahrgemeinschaften aus allen Bundesländern wurden gebildet, vom gemeinsamen Abendessen am Freitag bis zum schon nicht mehr ganz so schwungvollen Frühstück am Sonntag lief der Schmäh, zehn Teamneulinge fügten sich wunderbar in das Team von Erfahrenen ein. Neben zahlreichen persönlichen Bestleistungen gab es auch vier österreichischen Masters Rekorde zu feiern.

30 Podestplätze in 29 Bewerben (10 – 11 – 9) waren die Basis des Gesamterfolges.
Ein wesentlicher Punkt: keine Verletzungen, keine einzige unterdurchschnittliche Leistung – damit kein einziger 10. 11. oder 12. Platz. Fast 50 Punkte mehr als die Leichtathletik Top Nationen Ungarn und Tschechien, die, das könnt ihr mir glauben, alles daransetzen um den begehrten Wanderpokal zu gewinnen.

Die nächsten Chancen dazu: 2026 in Kroatien, 2027 in der Slowakei, 2028 sind wir wieder an der Reihe den Masters Länderkampf zu organisieren.

Frauen Männer Gesamt
1. AUT 246 253,4 499,5
2. HUN  230 225 455
3. CZE 215 231,5 446,5
4. SLO  100 156,5 256,5
5. SVK  113 139,5 252,5
6. CRO  100 89 189

Alle Ergebnisse sind unter folgenden Links abrufbar:

 

Text- und Bildquelle: Österreichischer Leichtathletik-Verband | Gottfried Gassenbauer

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