Zum Auftakt wurden die Teilnehmer von TVB-Obmann Josef Holzmann sowie AJA Werfenweng General Manager Patrick Matern herzlich begrüßt. Im Fokus des Camps standen neben sportlichen Inhalten auch wichtige edukative Maßnahmen: Ein Vortrag der NADA vermittelte den Athletinnen und Athleten wertvolle Einblicke in ihre Rechte bei Dopingkontrollen sowie den verantwortungsvollen Umgang mit Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln.
Sportlich bot das Camp ein abwechslungsreiches Programm auf höchstem Niveau. Top-Athleten wie Hans-Peter und Manuel Innerhofer, Josef Bodner, Sebastian Falkensteiner und Philipp Brugger nutzten die Gelegenheit, gemeinsam zu trainieren und sich gegenseitig zu pushen. „Solche Zusammenkünfte auf Top-Niveau sind extrem wertvoll – in der Gruppe kann man sich noch einmal zusätzlich motivieren und steigern“, betonte Manuel Innerhofer.
Ein Highlight bildete der Longrun am Samstag im Tennengebirge, der die Gruppe zur Alm „Minimal isst“ von Jakob Herrmann führte. Der erfolgreiche Trailrunner und Skibergsteiger, der nun als Hüttenwirt tätig ist, versorgte die Athleten mit Kaffee, hausgemachten Kuchen – darunter stets auch eine vegane Variante – sowie einer kleinen, feinen Auswahl an vegetarischen Gerichten. Nach einer entspannten Pause ging es für die Gruppe gestärkt weiter, während Jakob Herrmann seine Hütte zusperrte und die Wintersaison beendete.
Auch der Blick auf die internationale Wettkampfsaison kam nicht zu kurz: Am Abend wurden die Strecken der European Athletics Offroad Europameisterschaften in Kamnik (Slowenien, 5.–7. Juni 2026) detailliert analysiert. Während die Berglaufstrecke bereits aus dem WMRA Weltcup bekannt ist, wurde die neue 50-km-Trailstrecke erstmals digital unter die Lupe genommen. Ein weiteres Trainingscamp direkt vor Ort ist bereits geplant, um die Strecke unter Realbedingungen zu testen.
Besonders erfreulich präsentierte sich auch das Damen-Team rund um Isabell Speer, Amelie Muss, Claudia Roegger, Isabell Bichler und Nora Havlinova, das mit viel Motivation und Teamgeist in die Saison 2026 startet. Hyrox-WM-Teilnehmerin Isabell Speer leitete zudem Einheiten im Bereich Recovery und Rumpfstabilität.
„Neben dem Lauftraining legen wir großen Wert auf ergänzende Inhalte wie Kraft-, Stabilitäts- und Regenerationseinheiten. Gerade im Winter sehen wir, dass viele Athleten diese Bereiche gezielt nutzen, um Verletzungen vorzubeugen und langfristig leistungsfähig zu bleiben“, erklärt Michael Geisler vom ÖLV Trailrunning.
Mit dem Innsbruck Alpine Trailfestival in zwei Wochen und der ÖM Berglauf (Schafberg, St. Wolfgang) danach stehen bereits die ersten großen Saisonhöhepunkte in Österreich bevor. Das Trailrunning Team Austria zeigt sich bestens vorbereitet und blickt geschlossen und ambitioniert auf die kommenden Herausforderungen.
Text- und Bildquelle: Österreichischer Leichtathletik-Verband






