Zwei Top-Ergebnisse zum Abschluss der Kunstturn-Europameisterschaft in Zagreb: In einem hochklassigen Mehrkampffinale der Junioren erreichte Samuel Wachter einen Tag nach seinem Silber-Coup den neunten Platz (75.698 Punkte), Jeremy Balazs rundete mit Rang 14 (74.231) das starke rot-weiß-rote Abschneiden ab. Zum Europameister kürte sich Daniil Smirnov.
„Es war eine sehr erfolgreiche EM. Ich bin sehr zufrieden mit mir selber und mit dem, was ich hier geleistet habe“, resümierte Wachter. Am Samstag gewann der 17-jährige Vorarlberger am Sprung die Silbermedaille, nur 24 Stunden später turnte er an allen sechs Geräten nahezu fehlerfrei und verbesserte sich im Vergleich zur Qualifikation um neun Plätze.
Auch Balazs überzeugte bei seinem letzten Antritt bei einer Junioren-EM. „Es war ein sehr guter, erfolgreicher Wettkampf“, meinte der 18-Jährige. Ab der kommenden Saison will er in der Elite durchstarten. „Nächstes Jahr wird bei den Senioren attackiert. Darauf freue ich mich.“
„Ein toller Abschluss“
Turnsport-Austria-Sportdirektor Fabian Leimlehner sprach von einem „tollen Abschluss“ der Europameisterschaft. „Platz neun von Sammy ist eine herausragende Leistung. Er hat heute alle seine Übungen getroffen und einen richtig starken Mehrkampf gezeigt. Auch Jeremy hat mit Rang 14 hervorragend abgeliefert. Die Jungs haben insgesamt einen Klasse-Wettkampf geturnt und wir sind mit diesen Resultaten sehr glücklich.“
Mit dem Mehrkampf der Junioren endeten aus rot-weiß-roter Sicht die zweiwöchigen Titelkämpfe in Zagreb. Präsidentin Gabi Jahn zog ein positives Resümee: „Die tollen Ergebnisse der Junioren mit Silber für Samuel Wachter, zwei Mehrkampffinals und Rang acht im Team lassen für die Zukunft hoffen. Auch der sechste Platz von Charlize Mörz am Sprung sowie die drei WM-Qualifikationen durch Mörz, Bohle und Vetter sind sehr positiv. Gleichzeitig haben wir gesehen, woran noch intensiv gearbeitet werden muss. Für uns als Verband ist das ein klarer Auftrag, unsere Sportler*innen und Betreuer*innen bestmöglich zu unterstützen und optimale Bedingungen auf dem Weg an die Spitze zu schaffen.“
Text- und Bildquelle: Turnsport Austria






