Mission Titelverteidigung: Welt- und Europameister am Start

Der Countdown läuft! Fünf Tage Voltigiersport auf Weltklasseniveau bei der FEI-Europameisterschaft der Senioren und der FEI-Weltmeisterschaft der Junioren und Jungen Voltigierer beginnen am 30. Juli 2025 ab 8 Uhr in Stadl Paura (AUT). Insgesamt 11 Titel sind zu vergeben und Bundesreferent Manfred Rebel hat klare Ziele: „Wir fahren seit 2005 von keinem Championat ohne Medaille nach Hause – und so soll es auch bleiben. Realistisch sind drei bis vier Medaillen.“

EM-Titelverteidiger aus Deutschland und Frankreich am Start

Die Titelverteidigerinnen im Damen-, Herren- und Mannschaftsvoltigieren sind auch 2025 wieder am Start. Die Deutsche Kathrin Meyer möchte ihren Erfolg von 2023 (Flyinge) wiederholen und einen weiteren EM-Titel gewinnen. Ihre größten Herausforderinnen sind ihre Teamkolleginnen Alice Layher, Weltmeisterin der Jungen Voltigierer 2023 und Bronzemedaillengewinnerin der Senioren-Weltmeisterschaft 2024 sowie Alina Ross, Silbermedaillengewinnerin 2023 und Vizemeisterin 2024. Die Schweiz hat mit Danielle Bürgi ebenfalls eine starke Athletin am Start und nachdem die amtierende Weltmeisterin Eva Nagiller (T) nach ihrem größten Erfolg zurückgetreten ist, ruhen Österreichs Hoffnungen auf der Siebtplatzierten von Bern 2024 Cornelia Pikl (ST), die von Nicole Kirbisch (NÖ) und Sabine Kuntner (NÖ) unterstützt wird.
Auch der amtierende Weltmeister bei den Herren, Quentin Jabet (FRA), ist ein Medaillengarant, denn nach dem EM-Titel 2023 in Flyinge (SWE) hat er bei der WM 2024 in Bern Silber geholt. Aber auch Österreich hat mit dem Viertplatzierten der WM 2024 und Weltmeister der Young Vaulter 2023 Philip Clement (NÖ) ein heißes Eisen im Feuer. Trotz einer hartnäckigen Schulterverletzung, die ihn seit dem letzten Jahr begleitet und einer Halsentzündung in der Vorbereitung fühlt sich Clement bereit. „Ich musste beim Training ein bisschen aufpassen, aber ich kann meine Leistung abrufen. Ich schaue mit großer Zuversicht auf den bevorstehenden Wettkampf. Ich bin bereit!“

Mit den Routiniers Thomas Brüsewitz und Jannik Heiland aus Deutschland ist natürlich ebenfalls zu rechnen, zumal ihnen EM-Gold noch fehlen würde in ihrer Sammlung. Im Gruppenbewerb gilt Deutschland als haushoher Favorit, denn Team Norka ist sowohl amtierender Welt- als auch Europameister! Für Österreich kann das Team Seefeld den Heimvorteil hoffentlich optimal nutzen und sowohl im Gruppenbewerb als auch im Nationscup eine Medaille holen.

 

Text- und Bildquelle: Österreichischer Pferdesportverband

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