Mironskaya-Zwillinge und Nickonchuk peilen Titelverteidigung an

Die Zwillingsschwestern Arina und Dina Mironskaya (beide TV Wien-Mariahilf) sowie Maya Nickonchuk (Vienna Victory RG Club) gehen bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften in der Rhythmischen Gymnastik am Wochenende in Wien-Donaustadt als Titelverteidigerinnen in der Teamwertung an den Start.

„Ich bin ehrlich gesagt ziemlich froh, dass die Staatsmeisterschaften diesmal in Wien stattfinden. D.h. für uns fällt die Anreise weg, wir kennen die Halle und werden viele bekannte Gesichter sehen. Der Stress sollte sich damit – trotz des dichten Wettkampfprogramms – in Grenzen halten. Ich freue mich aufs Wochenende“, lächelt Dina Mironskaya. „Vor zwei Jahren war ich im Mehrkampf Dritte, im Vorjahr bin ich vor Arina Zweite geworden. Fehlt mir jetzt eigentlich nur mehr die Goldene. Dabei war ich letztes Jahr in Innsbruck krank, konnte mit Fieber am zweiten Tag zu den Gerätefinals gar nicht mehr antreten.“

Die 19-Jährige hat sich Ende Mai bei der EM in Warna (BUL) im Mittelfeld der europäischen RG-Elite etabliert. „Ich bin ziemlich stolz, an allen vier Geräten meine Bestform abgerufen zu haben. Ich konnte zwei neue Punkterekorde aufstellen und bin im Mehrkampf bei mehr als 90 Starterinnen 45. geworden – das war im vierten Anlauf mein mit Abstand bester EM-Auftritt.“ In dieser Tonart soll es in der Wiener Heimhalle weitergehen: „Ich werde in Wien sicher nicht annähernd so nervos wie bei der EM sein.“

Zwillingsschwester Arina steigt am Samstag mit der Band-Übung ins Titelgeschehen ein. „Bei der EM war ich mit dem Band und mit dem Ball annähernd fehlerlos. Ausgerechnet bei meiner Lieblings-Übung, den Keulen, lief’s dann nicht nach Wunsch. Das möchte ich in Wien deutlich besser machen.“

Auch Maya Nickonchuk steht die Vorfeude auf das zweitägige Heimspiel im Vienna-Victory-RG-Club ins Gesicht geschrieben. „Mit den Keulen ist im Idealfall Einzel-Gold möglich.“ Gemeinsam mit Dina Mironskaya ist Maya für den Weltcup in Cluj (ROU/26. – 29.06.) nominiert. „Die Staatsmeisterschaften sind für mich der ideale Weltcup-Test. Sollten noch kleine Fehler passieren, lassen die sich bis nächste Woche locker ausmerzen.“

Zunächst will das Trio aber noch den Team-Titel von Innsbruck erfolgreich verteidigen und möglichst viele Einzel-Medaillen sammeln. Dina Mironskaya: „Titel und Medaillen wären die beste Vorbereitung für Cluj.“

 

Text- und Bildquelle: Turnsport Austria

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