Österreichs Nummer eins steht hiermit in New York als einziges ÖTV-Ass im Doppelachtelfinale.
Im März 2026 hatte das langjährige heimische Paradeteam Lucas Miedler und Alexander Erler seine Wiedervereinigung verlautbart, nach einer Verletzungsauszeit von Letzterem gingen die beiden zuletzt jedoch wieder mit anderen Spielpartnern an den Start. Bei den US Open in New York ist es dabei in der zweiten Runde am Sonntagabend nach MESZ zu einem direkten Duell der beiden gekommen. Das bessere Ende für sich hatte Miedler: Der Niederösterreicher (ATP-Doppel 28) setzte sich, mit dem Australier Marc Polmans (ATP-Doppel 25) an 13 gesetzt, gegen den Tiroler (ATP-Doppel 42) und den US-Lokalmatador Robert Cash (ATP-Doppel 45) nach Satzrückstand mit 2:6, 6:3, 6:4 durch. Miedler steht zum dritten Mal in seiner Profikarriere nach den French Open und Wimbledon 2026 und zugleich in Folge im Doppelachtelfinale eines Grand-Slam-Turniers, zum allerersten Mal in Flushing Meadows. Die dortigen Gegner von ihm und Polmans werden voraussichtlich erst montags ermittelt, und zwar bei der Begegnung der drittgereihten Marcelo Arévalo aus El Salvador (ATP-Doppel 6) und Mate Pavić aus Kroatien (ATP-Doppel 7), den Paris-Siegern 2024 und diesjährigen Wimbledon-Finalisten, gegen das US-Wildcard-Duo Mac Kiger (ATP-Doppel 78) und Aleksandar Kovacevic (ATP-Doppel 106).
So wie für Erler ist das letzte Grand-Slam-Event der Saison nun auch für Neil Oberleitner zu Ende. Der Wiener (ATP-Doppel 41) vermochte zwar – in seinem ersten vollen Jahr auf der höchsten Turnierebene – auch im „Big Apple“ zumindest die Runde der letzten 32 zu erreichen, da kam für ihn und den Tschechen Petr Nouza (ATP-Doppel 43) allerdings das Aus. Die beiden unterlagen den äußerst routinierten Argentiniern Máximo González (ATP-Doppel 60) und Andrés Molteni (ATP-Doppel 61) nach zwei ausgelassenen Satzbällen im ersten Durchgang mit 6:7 (7), 3:6.
Text- und Bildquelle: Österreichischer Tennisverband






