Mit dem Finale des Cycling Austria Cyclocross Cup 2025/26 und den anschließenden Österreichischen (Staats-)Meisterschaften im Cyclocross erlebte Bludenz an diesem Wochenende ein hochklassiges und emotionales Saisonfinale im heimischen Cross-Sport. Nach einer intensiven Cup-Saison mit nationalen und internationalen Höhepunkten fanden sowohl die Serienentscheidungen als auch die Vergabe der begehrten rot-weiß-roten Meistertrikots ihren würdigen Abschluss.
Beim letzten Lauf des Cycling Austria Cyclocross Cups feierten Johanna Piringer (RV DJ’s Bikeshop Simplon Hard) bei den Frauen sowie Dominik Hödlmoser (Hrinkow Advarics) bei den Männern die Tagessiege. In der Gesamtwertung sicherte sich Silke Mair (RCO BOA Wels) mit Rang zwei im Finale das VERGE-Führungstrikot und damit den Gesamtsieg im Cycling Austria Cyclocross Cup der Frauen. Bei den Männern ging der Gesamtsieg an Sebastian Strasser (STP Cycling Club), dessen konstanter Saisonverlauf trotz eines Ausfalls im Finale den Ausschlag gab.
„Der einsetzende Schneefall hat uns vor große Herausforderungen gestellt. Technisch gesehen vermutlich das schwerste Rennen der Saison, da der Untergrund extrem rutschig war“, so der Tagesschnellste Dominik Hödlmoser.
Der Cycling Austria Cyclocross Cup 2025/26 präsentierte sich erneut als zentrale Säule des österreichischen Querfeldeinsports. Die Serie bot hochklassige Rennen, internationale Impulse und eine starke Bühne für den Nachwuchs.
Ein weiteres Kapitel österreichischer Cyclocross-Geschichte schrieb Nadja Heigl (KTM Spada p/b Brenta Brakes). Die routinierte Athletin holte sich in Bludenz ihren 13. Staatsmeistertitel in der Eliteklasse – ein eindrucksvoller Beweis ihrer jahrzehntelangen Dominanz im österreichischen Querfeldeinsport. Rang zwei ging an Nora Fischer (RV Dornbirn / BSK Graf MTB Team), die vor heimischem Publikum eine starke Leistung zeigte. Rosalie Denk (RCGG Racing Team) komplettierte als Dritte das Podium und unterstrich in ihrer ersten Elite-Saison ihr großes Potenzial. Im Elite-Männerbewerb musste der Titelverteidiger Lukas Hatz (WSA KTM Graz) krankheitsbedingt passen. Die Gunst der Stunde nutzte U23-Athlet Dominik Hödlmoser (Hrinkow Advarics), der nach seinem Sieg im letzten Cup-Lauf auch das Meistertrikot der Elite eroberte. Silber ging an Kilian Feuerstein (Team Vorarlberg), Bronze an Christoph Holzer (WSA KTM Graz).
In der Juniorenklasse sorgte Michael Hettegger für einen erfolgreichen Einstand bei seinem neuen Team velo.crew PopaFlo. Er holte den Österreichischen Meistertitel und führte einen Doppelsieg für sein Team an. Sebastian Kaufmann belegte Rang zwei, Paul Freuis (RV Dornbirn) sicherte sich Platz drei.
Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband





