Medaillenrekord beim Heim-Championat

2013 hatten Österreichs Voltigierer:innen beim Heim-Championat in Ebreichsdorf die Rekordanzahl von acht Medaillen geholt, 2025 konnten die rot-weiß-roten Athlet:innen ihren eigenen Rekord einstellen und neunmal Edelmetall gewinnen: 3x Gold, 3x Silber, 3x Bronze.

„Ein historisches Ergebnis für Österreich, von dem ich nicht zu träumen gewagt hätte. Vier Medaillen hatte ich mir schon erhofft, aber diesmal haben Österreichs Voltigierer:innen sich selbst übertroffen mit neun Medaillen und sogar drei in Gold! Das ist beispiellos im Pferdesport würde ich sagen“, jubelte Equipe-Chef Manfred Rebel, der bereits seit 28 Jahren österreichischer Bundesreferent ist.

Bei den Junioren (U18) gingen insgesamt vier WM-Medaillen an die U18-Athleten: jeweils Gold an das Juniorenteam aus Wildegg (NÖ) und an das Pas de deux Flora Maurer & Larissa Jöbstl (ST), sowie Silber und Bronze im Einzel der Damen an Clara Ludwiczek (T) und Fanny Seidl (S). In der Klasse der Young Vaulter (U21) gingen WM-Gold und Silber an Anna Weidenauer (NÖ) und Leonie Koller (T). In der Allgemeinen Klasse sorgte Philip Clement mit EM-Bronze für die erste Medaille bei den Herren seit 2013 und im Nationenpreis erturnten Nicole Pikl, Phlip Clement und das Team Seefeld gemeinsam noch eine EM-Silbermedaille.

Enthusiasmus ist Voraussetzung

150 Pferde, 270 Athleten und 150 Longenführer aus 27 Nationen, 11 Titel und 5000 Besucher, lauteten die Eckdaten des Multi-Championats der Voltigierer von 30. Juli bis 3. August im Pferdezentrum Stadl Paura. Beeindruckende Eckdaten, die sowohl im Vorfeld als auch während der WM & EM im Voltigieren vom erfahrenen Veranstalterteam, das nach 2013 und 2017 bereits zum dritten Mal ein Voltigierchampionat nach Österreich geholt hatte, ein hohes Maß an Organisation, Koordination und nicht zuletzt Enthusiasmus verlangte: „So ein Multi-Championat auf die Beine zu stellen ist ein nicht zu unterschätzender Kraftakt, der nur mit enormem Enthusiasmus und einem riesigen Team an freiwilligen Helfern zu stemmen ist“, zieht Veranstalter Christian Kermer von der Voltigiergruppe Breitenfurt ein realistisches, aber durchaus positives Resümee. „Wir waren buchstäblich Tag und Nacht aktiv, um allen Sportlern, Funktionären und Zuschauern eine Woche lang beste Bedingungen bieten zu können, denn was uns alle verbindet, und über unsere Grenzen gehen lässt, ist die Liebe zum Voltigiersport. Wenn die sportliche Bilanz am Ende so gut ausfällt, freut mich das natürlich besonders, dann hat sich der Aufwand gelohnt. Ich möchte mich auch beim Pferdezentrum Stadl Paura herzlich bedanken für die gute Zusammenarbeit und gratuliere allen Nationen zu ihren großartigen Leistungen!“

 

Text- und Bildquelle: Österreichischer Pferdesportverband

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